Zutreffend ist, dass bei E-Mail-Adressen die Groß- und Kleinschreibung normalerweise nicht beachtet wird. E-Mail-Adressen werden grundsätzlich in Kleinbuchstaben eingegeben und übermittelt, unabhängig davon, ob sie ursprünglich in Großbuchstaben geschrieben wurden. Dies liegt daran, dass die meisten E-Mail-Systeme bei der Verarbeitung von E-Mail-Adressen die Groß-/Kleinschreibung ignorieren und diese automatisch in Kleinbuchstaben umwandeln.
24.01.2023
Externe Inhalte in E-Mails erklärt: Was sind sie und wie funktionieren sie
Externe Inhalte in einer E-Mail sind solche, die nicht direkt im Nachrichtentext enthalten sind, sondern auf einem externen Server gespeichert sind und erst beim Öffnen der E-Mail geladen werden. Dies können beispielsweise Grafiken oder Bilder sein. Die meisten E-Mail-Programme haben die Möglichkeit, diesen Inhalt anzuzeigen. Dies geschieht normalerweise über eine Schaltfläche wie "Alle anzeigen" oder "Alle Elemente anzeigen", die von Programm zu Programm variieren kann. Der Vorteil dabei ist, dass die E-Mail nicht zu groß wird und der Inhalt erst geladen wird, wenn er angezeigt wird. Diese Methode wird häufig für E-Mail-Newsletter verwendet.
Allerdings gibt es auch Nachteile: Der Inhalt ist nicht verfügbar, wenn Sie die E-Mail offline lesen und es besteht die Gefahr, dass Schadsoftware eingeschleust wird. Daher sollten externe Inhalte nur von vertrauenswürdigen Absendern geladen werden.
31.05.2022
Passwort erstellen - kleiner Tipp
In zwei Artikeln habe ich bereits Tipps für ein einfaches und sicheres Passwort gegeben. Jetzt möchte ich noch einen weiteren Tipp geben, der vielleicht hilft. Der "Merksatz“ aus diesem Artikel ist ein guter Anfang. Aber auch dann kann es passieren, dass man den Satz vergisst und dann ein Problem hat. Mir hatte mal ein Kunde mitgeteilt, dass er seine Passwörter darüber sich merkt und notiert, indem er einen Zettel in einem seiner Bücher im Bücherregal versteckt hat. Okay, keine schlechte Idee, aber wirklich sicher ist es auch nicht, da muss man ehrlich sein.
Aber es war ein guter Anreiz, den man für ein Tipp nutzen kann. Wie bereits erwähnt, habe ich in einem Artikel beschrieben, wie man aus einem Satz ein Passwort erstellt. Dies kann auch auf ein Buch übertragen werden, alternativ auch auf eine Zeitschrift.
Ich erkläre den Tipp mal an einem Beispiel:
Man hat u.a. ein Buch namens "Das Buch der Sicherheit" (Name ist frei erfunden) im Regal stehen, das man als eine Art „Passwortgenerator“ verwenden kann. Wenn ich für einen neuen Dienst ein neues Passwort benötige, nehme ich das Buch und blättere auf Seite 58. Daraus entnehme ich den ersten Satz der Seite, das ist in dem Beispiel „Sicherheit ist ein wichtiger Punkt, den man bei all seinen Diensten nutzen sollte“.
Nun nehme ich von jedem Wort des Satzes den ersten Buchstaben:
Sicherheit ist ein wichtiger Punkt, den man bei all seinen Diensten nutzen sollte.
> ergibt das Passwort: SiewPdmbasDns
Ich würde auch empfehlen, das Passwort mit einer Zahl zu ergänzen, da dies meist von den jeweiligen Diensten so vorgegeben wird, dass man eine Zahl in seinem Passwort nutzen sollte. Als Beispiel kann man das Geburtsjahr nehmen, in diesem Beispiel 1982, was dann das Passwort SiewPdmbasDns1982 ergibt.
So hat man ein gutes 17-stelliges Passwort, das man nicht so schnell erraten kann. Zudem kann man sich auch dann eine interne Notiz am Schreibtisch machen, falls man das Passwort nicht mehr weiß oder es nicht im Passwortmanager gespeichert ist.
Das Passwort sollte man sich natürlich nicht als Notiz notieren, sondern aufschreiben, wo es versteckt ist. Da kann man anhand des Beispieles sich notieren "Buch Sicherheit 58“. So weiß man, es ist das eine Buch und die Seite 58, davon der erste Satz und schon hat man sein Passwort wieder. Das kann man natürlich auch erweitern, z.B. für mehrere Passwörter, sodass man dann für einen anderen Dienst eine weitere Seite des Buches nimmt und aus dem ersten Satz ein neues Passwort generiert.
Hoffe, mein kleiner Tipp findet Anwendung, ich werde bald weitere Tipps posten.
Weitere hilfreiche Links zum Thema "Passwort":
23.03.2022
E-Mails werden nicht mit dem E-Mail-Programm synchronisiert
Von jetzt auf einmal funktioniert die Synchronisation mit einem E-Mail Programm (auch E-Mail-Client genannt, z. B. Thunderbird) nicht mehr. Was könnten mögliche Gründe dafür sein?
Die Gründe dafür können unterschiedliche Quellen haben, die der Nutzer zunächst prüfen sollte. Hier eine Auflistung verschiedener möglicher Fehlerquellen:
Einstellungen bei dem verwendeten E-Mail Programm prüfen
Falls das verwendete E-Mail-Programm möglicherweise ein Update installiert hat, kann dieses auch dafür verantwortlich sein. Aus Erfahrung wissen wir, dass bei manchen E-Mail-Programmen manchmal Informationen und Einstellungen für den Posteingangs- und Postausgangsserver überschrieben werden und dann nicht mehr funktionieren. In dem Fall die richtigen Daten (Server, Port) von dem verwendeten E-Mail Anbieter eintragen. Die Angaben sind auf den Hilfeseiten des jeweiligen E-Mail Anbieter zu finden.
Einstellungen/Updates der verwendeten Sicherheitssoftware prüfen
Wenn es ein Update der Sicherheitssoftware gegeben hat, hilft natürlich auch ein Blick auf das verwendete Sicherheitsprogramm. Möglicherweise wurden dort Einstellungen überschrieben oder beispielsweise verschiedene Ports gesperrt, die für die Synchronisation des E-Mail-Programms benötigt werden. Dies sollte überprüft und gegebenenfalls angepasst werden.
Einstellungen am Endgerät prüfen
Möglicherweise hat das Endgerät (z. B. ein Smartphone oder Laptop) das Netzwerk gewechselt und durch die Änderung wurden andere Einstellungen aufgerufen. Dies ist unter anderem bei Smartphones bekannt, wenn diese das WLAN verlassen und auf mobilen Datenverkehr umschalten, was dazu führen kann, dass keine Updates mit mobilen Daten heruntergeladen werden, um Kosten für mobile Daten zu sparen. In den Netzwerkeinstellungen muss geprüft werden, ob die Einstellung geändert werden kann.
Störungen bei dem Anbieter / Sperrung seitens des Anbieters
Auch eine mögliche Störung oder Sperrung seitens des Anbieters könnte dafür verantwortlich sein, dass die Synchronisation mit dem E-Mail-Programm nicht funktioniert. Es empfiehlt sich daher, sich zunächst über die Webseite des E-Mail-Anbieters einzuloggen. Dort hat man die Möglichkeit, sich über eine mögliche Sperrung oder Störung zu erkundigen. Wenn der E-Mail-Anbieter eine Statusseite/Fehlerseite hat, sollte man diese zunächst aufsuchen. In der Regel wird man per E-Mail benachrichtigt, wenn der Account gesperrt wurde. Dies kann entweder direkt beim Einloggen geschehen, sodass man eine Nachricht erhält. Oder wenn man sich über die Website einloggt, dann per E-Mail-Nachricht. Manche E-Mail-Anbieter sperren dann nicht den gesamten Account, sondern zunächst eventuell Ports, an denen Auffälligkeiten aufgetreten sind. Auffälligkeiten können u. a. sein, wenn verdächtige Zugriffe festgestellt wurden oder das E-Mail-Konto gehackt wurde und der E-Mail-Anbieter deshalb eine Sperrung veranlasst hat.
Eventuelle Beschränkungen bei dem verwendeten WLAN
Sollte man das WLAN gewechselt haben und sich beispielsweise in einem "Gast-WLAN" befinden, kann dies auch der Grund sein. Gerade in Hotels, Pensionen, aber auch Fernzügen wird oft WLAN angeboten, dass man nutzen kann. Damit sich der Betreiber dieses WLANs schützen kann, können gewisse Einschränkungen bestehen, wie z. B. dass diverse Ports nicht freigegeben sind. In dem Fall vor Ort dies direkt anfragen, ob Beschränkungen bestehen. Ob diese aufgehoben werden können, kommt immer auf den Betreiber an und deren verwendete technische Ausstattung.
21.03.2022
Warum unterscheidet sich die Ordnerstruktur bei einem E-Mail Programm?
Man hat mehrere E-Mail-Accounts unter einem E-Mail Programm (u.a. Thunderbird, Outlook) eingerichtet, diese haben aber unterschiedliche Ordnerstrukturen. Grund dafür ist nicht das verwendete E-Mail Programm, sondern der jeweilige Anbieter bei dem der Account liegt. Denn es gibt Mailserver, die beispielsweise das Anlegen von Unterordnern unter einem Systemordner (etwa dem Posteingang) nicht zulassen und diesen dann als eigenen Ordner anlegen. In diesem Fall hilft eine Anfrage beim jeweiligen Anbieter oder ein Blick in die Einstellungen des jeweiligen Anbieters.
24.02.2022
Aktuell - Phishing-E-Mails an mail.de E-Mail Adressen
Leider gehört der Empfang von Phishing-E-Mails mittlerweile zum Alltag.
Aktuell scheint es den E-Mail-Anbieter mail.de zu betreffen, dessen Kunden angeblich E-Mails vom mail.de Support erhalten. In diesen E-Mails wird darüber informiert, dass das eigentliche E-Mail-Konto des Kunden innerhalb von 24 Stunden geschlossen wird, wenn der Kunde nicht auf den Reaktivierungslink klickt. Das ist natürlich eine Fälschung und man sollte nicht auf den Link klicken. Diese gefälschten E-Mails, die Nutzer erhalten, sehen in etwa so aus:
Wenn der Nutzer auf den Link klickt, wird er auf eine gefälschte Website weitergeleitet, auf der er sich direkt anmelden soll. Wenn der Nutzer nun die E-Mail-Adresse und das Passwort eingegeben hat, ist er leider auf die Phishing-E-Mail hereingefallen.
Was sollte der Nutzer nun tun, wenn er auf die Phishing-E-Mail hereingefallen ist und sich auf der gefälschten Website angemeldet hat? Erst mal Ruhe bewahren. Die Firma mail.de ist darüber bereits informiert und der Support beantwortet diesbezüglich auch zeitnah Anfragen. Zudem wurden bereits E-Mail-Adressen gesperrt, bei denen man nachvollziehen konnte, dass der Nutzer auf die Phishing-E-Mail hereingefallen war.
Wenn man sich über die mail.de Website eingeloggt hat und die Meldung erhält, dass das Konto aus Sicherheitsgründen geschlossen ist, hat der E-Mail-Anbieter bereits gehandelt und das Konto vorsorglich gesperrt. Es empfiehlt sich, zunächst die Sicherheit auf den eigenen Endgeräten zu überprüfen. Vor einiger Zeit haben wir einen Artikel veröffentlicht, der die Schritte beschreibt, dieser kann als Hilfe gern verwendet werden.
Link: E-Mail Konto gehackt, was ist jetzt zu tun?
Nachdem der Nutzer die Schritte aus unserem Hilfeartikel erledigt hat, kann der Nutzer den Support des E-Mail-Anbieters kontaktieren und die Freischaltung des Kontos anfordern. Der Nutzer erhält dann vom mail.de Support die Antwort, dass sich der Nutzer mit bekannten Zugangsdaten anmelden soll und erhält unmittelbar danach die Aufforderung, sein Passwort zu ändern. Der Nutzer sollte natürlich das Passwort ändern. Wenn das Passwort geändert wurde und der Nutzer z. B. auch externe E-Mail-Clients verwendet, muss das neue Passwort auch in den Konteneinstellungen des verwendeten E-Mail-Clients eingetragen werden.
Unsere Meldung dient als allgemeine Information.
03.09.2021
What is an email client?
An e-mail client is a program that can be installed on a computer, smartphone, tablet and other end devices. With an e-mail client you can access or synchronize your e-mails from your e-mail provider. Well-known e-mail clients are Outlook and Live Mail from Microsoft and Thunderbird from Mozilla.
With an e-mail client you can call up, read, edit, answer and send e-mails. The advantage of an e-mail client is that you have your e-mails available locally, so you can access them even when there is no internet access. Provided that you have received the respective e-mail beforehand. You also have more options when it comes to designing an e-mail, including the font size, typeface, etc. concerns. In addition, the filter settings, e.g. for spam, are more extensive than with some web mailers.
For an e-mail client you need the access data from your e-mail provider. You also need the server addresses for the incoming mail server and the outgoing mail server, which you can usually find in the help / FAQ of your e-mail provider. We have also listed the server addresses of some providers here. The question then arises as to whether you want to use POP3 or IMAP. We recommend using IMAP there, as the e-mails are always synchronized with the server of the respective e-mail provider. This has the advantage if, for example, an end device is defective that you can still access your e-mails with another end device, if you also use an e-mail client there or then use a browser to access the web mailer of your e-mail Mail provider accesses.
02.09.2021
Uninstall Thunderbird, what happens to my emails?
If you want to uninstall the Mozilla Thunderbird e-mail program, what happens to the emails contained in the program? This question should of course be asked before uninstalling.
Before uninstalling Thunderbird, two points should be noted.
Point 1: Emails in local folders
If there are e-mails in one of the folders created under “Local Folders”, please save them externally. With Thunderbird, it's relatively easy to save your email. This is done in EML format. If these emails are then saved, they are safe and will not be lost during the uninstallation as they were saved separately.
Point 2: IMAP or POP3
This is a very important point when it comes to the email addresses managed in Thunderbird. If you manage multiple email addresses in Thunderbird, check for each individual email address.
If access via IMAP was used for an email address, don't worry. If Thunderbird is then uninstalled, the e-mails from the respective e-mail address remain with the e-mail provider and are not lost.
If an email address has been accessed using POP3, please note the following. Check whether the account settings in Thunderbird have saved that the e-mails should remain on the server after they have been retrieved via POP3. Usually the setting is chosen so that the e-mails are deleted from the server of the e-mail provider as soon as the POP3 is accessed. It is therefore generally recommended that if an e-mail address was used in Thunderbird with POP3, then please save all Thunderbird e-mails on the computer. To do this, go to the appropriate folder, mark all e-mails, click with the right mouse button and go to "Save as ...". All you have to do is choose a folder where the emails will be saved. This process must then be carried out for each individual folder, please note this.
This is the English version of this article:
https://dumoxde.blogspot.com/2020/05/thunderbird-deinstallieren-email-sichern.html
31.08.2021
Passwort zurücksetzen – Möglichkeiten und Probleme
In meiner Arbeit u. a. auch als Supportmitarbeiter eines Internetunternehmens werden viele Anfragen bezüglich einer Passwort-Rücksetzung gesendet. Dabei geht es in erster Linie nicht um die Möglichkeiten, wie man das Passwort zurücksetzen kann, sondern dass es in vielen Fällen Probleme mit dem Zurücksetzen gibt.
Es gibt mehrere Möglichkeiten, das Passwort von einem Dienst/Programm zurückzusetzen. Welche Möglichkeiten dort angeboten werden, dazu muss man sich beim jeweiligen Anbieter erkundigen. Eine der am häufigsten angebotenen Möglichkeiten ist das Zurücksetzen mit der E-Mail-Adresse, die bei der Registrierung angegeben wurde. Aber auch dort treten häufig Probleme auf, da es häufig vorkommt, dass die hinterlegte E-Mail-Adresse nicht mehr existiert. Wenn die E-Mail-Adresse nicht mehr existiert und eine Reaktivierung nicht mehr möglich ist, ist ein Zurücksetzen durch Angabe der E-Mail-Adresse nicht mehr möglich. Entweder man hat noch eine andere Möglichkeit hinterlegt, wie man das Passwort zurücksetzen kann, ansonsten kann man da dann nichts mehr tun, auch die Anbieter kann dann nichts mehr tun.
Viele Anbieter bieten zudem meist die Möglichkeit an, das Passwort mit der hinterlegten Handynummer zurückzusetzen. Vorausgesetzt, der Nutzer hat auch beim Anbieter eine Handynummer hinterlegt. Das Hauptproblem besteht darin, dass der Nutzer keine Daten für eine Passwort-Rücksetzung gespeichert hat. Aus diesem Grund empfehle ich immer alternative Daten für eine Passwort-Rücksetzung in den Diensten/Programmen zu hinterlegen, dies ist sehr wichtig. Sollte nämlich der Zeitpunkt kommen, an dem der Nutzer eine Passwort-Rücksetzung benötigt und dann keine Daten hinterlegt sind, können diese auch vom Anbieter nicht nachträglich hinterlegt werden. Man kann zwar den Anbieter anfragen, ob es dann eventuell noch eine Möglichkeit gibt, aber in den meisten Fällen bekommt der Nutzer dann die Antwort, dass dies nicht möglich ist. Und das ist auch gut so! Es geht um Datenschutz! Denn theoretisch könnte ein Fremder versuchen, an das Passwort zu kommen.
Ein weiteres Problem besteht darin, dass zwar Daten (z. B. E-Mail-Adresse, Handynummer etc.) beim Anbieter hinterlegt sind, die Daten jedoch nicht mehr aktuell (wie bereits erwähnt mit dem Beispiel der E-Mail-Adresse) sind. Und wenn der Nutzer einmal eine Passwort-Rücksetzung benötigt, die Daten aber nicht auf dem neuesten Stand sind, kann der Anbieter dem Nutzer auch nicht weiterhelfen. Der Nutzer kann zwar die "alte" Handynummer oder E-Mail-Adresse angeben, aber auch ein Fremder kann das wissen, um an das Passwort zu kommen. Daher sollte der Nutzer auch den Anbieter verstehen, das dann eine Passwort-Rücksetzung nicht möglich ist.
Bei einigen Anbietern kann der Nutzer auch Namen und die dazugehörige Anschrift hinterlegen, dies kann dann eventuell die letzte "Rettung" sein. Da dann die Möglichkeit besteht, dass der Nutzer eine Kopie des Personalausweises an den Anbieter senden kann und der Anbieter dann die Daten überprüft. Dies sollte aber der Nutzer vorher bei dem Anbieter anfragen, ob die Möglichkeit besteht.
Bei anonymen Diensten, die immer häufiger angeboten werden, ist es daher umso wichtiger, dass man als Nutzer Daten für eine mögliche Passwort-Rücksetzung hinterlegt. Und diese immer auf dem aktuellen Stand hat.
Wie man es in meinem Artikel merkt, möchte ich darauf hinweisen, dass Sie als Nutzer eines Dienstes/Programms immer Daten für eine Passwort-Rücksetzung hinterlegen und diese Daten bei Änderungen aktualisieren sollten. Dies ist sehr wichtig, da Ihnen der Anbieter des Dienstes/Programms nicht weiterhelfen kann, wenn keine Daten gespeichert sind oder diese nicht mehr aktuell sind.
Aus diesem Grund empfehle ich folgende Punkte:
- Prüfen Sie, ob Sie für alle Dienste / Programme, Daten für eine Passwort-Rücksetzung gespeichert haben
- Überprüfen Sie auch, wo bereits Daten hinterlegt wurden, ob die Daten für eine eventuelle Passwort-Rücksetzung aktuell sind
Diese beiden Punkte sollte man sich immer merken, auch wenn man sich für neue Dienste registriert, da auch gleich alternative Daten für eine Passwort-Rücksetzung zu hinterlegen.
15.07.2021
E-Mail-Phishing – was ist das?
Wie man aktuell von einigen Anbietern von Online-Diensten (z.B. Hosting, E-Mail usw.) im Internet liest, sind wieder zahlreiche E-Mail-Phishing-Angriffe aktiv.
Nur was ist E-Mail-Phishing!?! Vereinfacht gesagt, man versucht, durch eine gefälschte E-Mail den Eindruck zu erwecken, das die E-Mail von einen der Dienste stammt, welche man eventuell im Internet nutzt. So kann es vorkommen, dass man eine E-Mail erhält, die einen darüber informiert, das beispielsweise Geschäftsbedingungen aktualisiert wurden und man diese bestätigen muss. Eine solche E-Mail kann natürlich auch von einem normalen Online-Dienst kommen, bei dem sich die AGB tatsächlich geändert haben und dann natürlich noch bestätigt werden müssen. Aber es wird auch sehr gerne dazu genutzt, um E-Mail-Phishing zu betreiben.
Nehmen wir als Beispiel den nicht existierenden Internetdienstleister "Examplephone24". Bei dem Unternehmen nutzen Sie in dem Beispiel, einen Internetanschluss. Sie erhalten nun eine E-Mail, die den Eindruck erweckt, dass die E-Mail von der genannten Firma stammt. In der E-Mail werden Sie darauf hingewiesen, dass die AGB aktualisiert werden und diese dann auch vom Nutzer bestätigt werden müssen. Direkt in der E-Mail ist auch ein Link angegeben, welchen man betätigen soll, damit die neuen AGBs bestätigt werden. Und genau hier sollte man immer aufpassen! Beim E-Mail-Phishing führt der Link zu einer gefälschten Website, die der Original-Website völlig ähnlich sieht. Und wie an sich üblich würden Sie sich nun mit den Zugangsdaten auf der Website einloggen. Und genau da liegt die Falle. Würde man das auf der gefälschten Webseite machen, würde sofort nach dem Einloggen nichts mehr passieren, denn der "Hacker“ hat jetzt, was er will. Die Zugangsdaten!
Daher sollte man immer auf verschiedene Punkte achten, wenn man eine E-Mail erhält, welche eventuell wirklich von einem Dienstleister stammt, welchen man nutzt. Oder ob es sich um eine Phishing-E-Mail handelt.
Folgende Punkte sollten daher immer geprüft und beachtet werden:
1. Ist die Absender E-Mail Adresse richtig
Dies ist ein sehr wichtiger Punkt, da man daran weitgehend erkennen kann, ob die E-Mail echt ist oder ob es sich um eine Fälschung handelt. Als Beispiel kann man dort "Examplephone24" nehmen, wenn von da aus eine E-Mail versandt wird, wird die E-Mail-Adresse des Absenders beispielsweise info@examplephone24.de lauten, also mit der Endung @examplephone24.de. Bei Phishing-E-Mails unterscheiden sich diese in der Regel vor allem in der Endung. Als Absender kann beispielsweise info@example.phone24.de verwendet werden, die der richtigen E-Mail-Adresse ähnlich sieht, aber eine völlig andere E-Mail-Adresse ist.
Der sogenannte "Anzeigename“ wird auch häufig verwendet, um dem Empfänger den Eindruck zu erwecken, dass es sich um eine echte E-Mail eines Unternehmens handelt. Da kann es passieren, das als Absender wirklich info@examplephone24.de steht, es aber dennoch von einer anderen E-Mail-Adresse versandt wurde. Man kann dies aber erkennen, man muss sich nur die komplette vollständige Absender E-Mail Adresse anschauen. Das kann so aussehen (als Beispiel): info@examplephone24.de <somethingelse@irgendwohierundda.de>
Die richtige Absender-E-Mail-Adresse steht meist in Klammern, das davor ist nämlich nur der Anzeigename.
Zu beachten ist aber auch, dass in der E-Mail zwar die richtige Absender-E-Mail-Adresse enthalten sein kann, diese aber nicht vom richtigen Absender stammt. Es gibt noch einige E-Mail-Anbieter, die es erlauben, einen beliebigen Absender anzugeben und dieser sieht dann auch für den Empfänger so aus, als stamme die E-Mail wirklich von der Firma. Dies ist vergleichbar mit einem normalen Brief, da kann man rein theoretisch auch als Absender eintragen, was man will. Ruft man dann die Header-Informationen der E-Mail auf, erkennt man meist, dass es sich um eine Fälschung handelt.
2. Die Link-Adresse genau anschauen
Wenn sich in der E-Mail ein Link befindet, sollten Sie sich diesen genau ansehen, bevor Sie darauf klicken. In einer Phishing-E-Mail wird immer ein gefälschter Link verwendet. Da kann man sich wieder das Beispiel mit "Examplephone24" nehmen. Die Beispielfirma hat die Domain examplephone24.de, daher sollten alle Links so beginnen: https://www.examplephone24.de/beispielzahl…
Bei Phishing-E-Mails wird immer versucht, diese so ähnlich darzustellen, dass der Empfänger es nicht gleich auf den ersten Blick bemerkt. Das kann zum Beispiel so aussehen:
https://www.example-phone24.de/beispielzahl…
https://www.e.xample.phone24.de/beispielzahl…
Wie in den zwei Beispielen zu erkennen ist, sind die Domains dann mit einem "." oder "-" dargestellt und würden dann auf völlig andere Internetseiten verlinken.
Auch sollte man sich nicht von dem Linktext täuschen lassen, welchen man beim Versenden einer E-Mail nutzen kann. Da steht zum Beispiel "Hier klicken", man kann auch auf das Wort klicken (natürlich nicht machen!) aber man würde dann auf eine andere Webseite kommen. Dies kann natürlich auch überprüft werden, indem man einfach den Mauszeiger (ohne zu klicken) über den Linktext bewegt. Im E-Mail-Programm erscheint dann meist in der unteren linken Ecke des Bildschirms die komplette Internetadresse, die dann meist auf eine gefälschte Website verweist.
3. Versendet der Absender an sich E-Mails, wenn Änderungen vorgenommen werden müssen?
Auch darauf sollte man achten. Bei dringenden Neuigkeiten informiert Sie das jeweilige Unternehmen natürlich gerne per E-Mail. Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob die E-Mail wirklich vom richtigen Absender kommt, können Sie sich generell auf der normalen Website des jeweiligen Unternehmens einloggen. Inzwischen haben viele Unternehmen aufgerüstet und bieten meist auch eine interne Benachrichtigungsseite an.
Als Beispiel wieder "Examplephone24". Normal hat man bei seinem Internetdienstleister auch die Möglichkeit, sich über die Internetseite des Unternehmen einzuloggen und da sich neue Benachrichtigungen anzeigen zu lassen. Nimmt man das Beispiel einer erneuten Aktualisierung der AGB, sollte auch auf der Website des Unternehmens darauf hingewiesen werden. Gibt es keinen Hinweis darauf, erkundigen Sie sich besser beim Unternehmen, ob die erhaltene E-Mail wirklich vom richtigen Absender stammt.
Das sind so weit wichtige Punkte, welche man beachten sollte, sodass man nicht auf eine Phishing-E-Mail reinfällt. Natürlich gibt es noch weitere kleine Punkte, auf die Sie achten sollten. Wenn Sie beispielsweise die E-Mails von einem Absender normalerweise auf Deutsch erhalten, fällt es auf, wenn sie plötzlich auf Englisch kommen. Man kann so weit nur die Empfehlung geben, immer vorsichtig zu sein, wenn es um sensible Daten geht.
Sollte es aber passieren, dass Sie auf eine Phishingmail hereinfallen und die Zugangsdaten auf der gefälschten Webseite eingegeben haben, empfehle ich meine Artikel zu gehackten E-Mail-Konten:
https://dumoxde.blogspot.com/2019/09/e-mail-adresse-gehackt.html
18.03.2021
E-Mail Umzug: E-Mail Adresse wechseln, auf was sollte man achten?
Man möchte seinen E-Mail-Anbieter wechseln und schiebt dies immer wieder vor sich her. Es kann genug Gründe geben, den E-Mail-Anbieter zu wechseln, sei es viele Werbeanzeigen oder man ist mit dem Spam-Schutz nicht zufrieden, die Liste ist lang.
Im Allgemeinen empfehle ich die Verwendung eines kostenpflichtigen E-Mail-Dienstes. Man hat mehrere Vorteile, beispielsweise das man einen werbefreien E-Mail-Account nutzen kann. Kostenlose E-Mail-Accounts werden größtenteils durch Werbung refinanziert. Unabhängig davon, ob es sich um Werbe-Newsletter oder Werbung (Werbebanner, Werbevideos usw.) handelt, variiert dies von Anbieter zu Anbieter. Kostenpflichtige E-Mail Dienste gibt es mittlerweile einige, diese beginnen bereits zu Preisen ab 1,00 Euro pro Monat, abhängig von der Speichergröße und anderen Funktionen, welche man in dem Account verwenden möchten. Da kann man sich gern mal über das Internet erkundigen, welcher Dienst zu einem passt.
Auf was sollte man alles achten, wenn man den E-Mail Anbieter wechselt?
Es sind mehrere Punkte zu beachten:
1. Ein sehr wichtiger Punkt ist, dass man sich eine Liste macht, wo man sich überall mit der E-Mail Adresse registriert hat. In den meisten Fällen sind dies Onlineshops, Social-Media-Accounts und weitere Dienste, wo man eine E-Mail-Adresse angegeben hat. Diese alle in einer Liste erfassen, um die Übersicht zu behalten und im späteren Verlauf dann die Ummeldung auf den neuen E-Mail-Account vorzunehmen. Darauf gehen wir später mehr ein.
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2. Zuerst sollte man den neuen E-Mail-Account erstellen, unabhängig bei welchem Anbieter. So hat man seinen neuen E-Mail-Account und seinen alten E-Mail-Account und kann dann mit dem "Umzug" beginnen.
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3. Den bisherigen E-Mail-Bestand sichern. Wichtig ist, dass man sich den Bestand seiner E-Mails bei dem alten E-Mail Account sichert. Hierfür gibt es verschiedene Möglichkeiten (je nach Anbieter).
Möglichkeit 1: E-Mails sichern mit einem E-Mail Client
Ich finde diese Möglichkeit am einfachsten umzusetzen. Die meisten E-Mail-Anbieter bieten die Möglichkeit an, E-Mail-Clients über IMAP, POP3 und SMTP zu verwenden. E-Mail-Clients sind Programme wie Outlook und Thunderbird.
Ich empfehle die Verwendung von Thunderbird. Dies ist ein einfacher E-Mail-Client, der auch sehr einfach zu bedienen ist. Laden Sie zuerst das Programm herunter und installieren Sie es auf Ihrem Computer. Wenn Sie das Programm starten, werden Sie nach einem E-Mail-Konto gefragt, das Sie einrichten möchten.
Im ersten Schritt wäre dies das alte E-Mail-Konto. Die für die Verwendung von IMAP/SMTP erforderlichen Daten finden Sie in der Hilfe Ihres E-Mail-Anbieters. Thunderbird erkennt normalerweise die Konfigurationen und gibt Ihnen Daten vor. Hier ist die Verwendung von IMAP wichtig, das für die Synchronisation verantwortlich ist. Im zweiten Schritt erfolgt dann die Einrichtung des neuen E-Mail-Konto. Auch da die Daten für IMAP/SMTP von der Hilfeseite des E-Mail-Anbieters nehmen, wenn Ihnen Thunderbird diese nicht vorgibt.
Bitte beachten! Bei manchen E-Mail-Anbietern muss man erst die Zugriffe für IMAP und SMTP aktivieren. Dies sollte jedoch auf den Hilfeseiten des jeweiligen E-Mail-Anbieters erwähnt sein.
Die Synchronisierung des alten E-Mail-Kontos kann einige Zeit dauern. Dies hängt von der Anzahl und Größe der E-Mails und der verfügbaren Internetgeschwindigkeit ab. Im neuen E-Mail-Konto ist dies schnell erledigt, da dort noch keine E-Mails gespeichert sind.
Wenn beide E-Mail-Konten vollständig synchronisiert wurden, kann der E-Mail-Umzug beginnen. Standardmäßig verfügen Sie normalerweise über die folgenden Ordner, die in fast allen E-Mail-Konten verfügbar sind (unabhängig vom E-Mail-Anbieter): Posteingang, Papierkorb, Entwürfe, Gesendet und Spam/Bulk. Separat erstellte Ordner (zum Beispiel "Privat", "Rechnungen" usw.) können natürlich auch auf das neue E-Mail-Konto übertragen werden, darauf kommen wir später zurück.
Der Umzug ist dann an sich sehr einfach. Beginnen Sie mit dem Posteingang, gehen Sie zuerst zum "Posteingang" des alten E-Mail-Kontos, markieren Sie die gewünschten E-Mails (oder alle), drücken Sie die rechte Maustaste und wählen Sie dann "Verschieben in" im Menü. Sie können dann das neue E-Mail-Konto auswählen und dort auch den Ordner "Posteingang" auswählen. In diesem Moment werden die E-Mails aus dem Ordner "Posteingang" (altes E-Mail-Konto) in den "Posteingang" des neuen E-Mail-Kontos übertragen.
Machen Sie dasselbe für die anderen Ordner wie "Entwürfe", "Papierkorb" und "Gesendet". Grundsätzlich übertragen Sie Ordner für Ordner auf das neue E-Mail-Konto.
Wenn für das alte E-Mail-Konto separate E-Mail-Ordner (z. B. "Privat", "Rechnungen") angelegt wurden, können diese natürlich auch übertragen werden. Dazu müssen Sie vorher die separaten Ordner im neuen E-Mail-Konto bei Thunderbird erstellen. Dies ist auch einfach zu erstellen. Klicken Sie dazu mit der Maus auf Thunderbird auf das neue E-Mail-Konto, d. h. direkt auf die E-Mail-Adresse. Drücken Sie dann die rechte Maustaste und wählen Sie "Neuer Ordner ...". Geben Sie nun den Ordnernamen ein und bestätigen Sie diesen. Sie können dann genau wie oben beschrieben vorgehen, um die E-Mails aus den separaten Ordnern des alten E-Mail-Kontos in das neue E-Mail-Konto zu übertragen.
Wenn dies vollständig abgeschlossen ist, haben Sie den aktuellen E-Mail-Bestand auf das neue E-Mail-Konto übertragen.
Möglichkeit 2: E-Mails beim E-Mail Anbieter herunterladen
Nicht alle E-Mail-Anbieter bieten diese Funktion an. Sie müssen dies daher vorher überprüfen. Bei einigen E-Mail-Anbietern ist es möglich, dass Sie die E-Mails über deren Weboberfläche auf Ihren Computer herunterladen können. In der Regel werden diese dann im EML-Dateiformat gespeichert oder zum Download angeboten. Auf diese Weise können Sie den E-Mail-Bestand zumindest von dem alten E-Mail-Konto sichern. Ein Import in das neue E-Mail-Konto ist ebenfalls möglich. Ich wollte diese Möglichkeit nur erwähnen, aber a) diese Möglichkeit ist normalerweise umständlicher als die vorherige Möglichkeit und b) sie wird nicht von allen E-Mail-Anbietern unterstützt. Aus diesem Grund empfehle ich generell die Verwendung von Möglichkeit 1.
Der E-Mail-Bestand wurde nun übertragen, gehen wir zu Schritt 4.
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4. Das Adressbuch sichern
Hier kommt es zunächst grundsätzlich darauf an, wie Sie mit Ihren jetzigen Adressbuch arbeiten. Wenn Sie beispielsweise Thunderbird verwenden, haben Sie dort standardmäßig ein lokales Adressbuch. In diesem Fall müssen Sie nichts tun, wenn Sie das neue E-Mail-Konto über Thunderbird verwenden möchten. Das Adressbuch wird lokal auf dem Computer gespeichert und ist daher nicht mit dem E-Mail-Anbieter verknüpft.
Haben Sie bei Ihrem alten E-Mail Account nur die Weboberfläche bzw. dessen App genutzt, wird das Adressbuch auf den Servern von Ihrem E-Mail Account gespeichert sein. Dies ist natürlich kein Problem, fast alle E-Mail-Anbieter bieten einen Export des Adressbuchs an. Dazu müssen Sie in Ihrem alten E-Mail-Konto nachsehen, wo die Exportoptionen für das Adressbuch verfügbar sind oder auf deren Hilfeseiten im Internet sich erkundigen.
Ich empfehle den Export als .vcf-Datei, den sogenannten vCard-Format. Dies hat den Vorteil, dass beim Importieren des neuen E-Mail-Kontos keine Probleme auftreten. Es gibt normalerweise auch den Export als CSV-Datei, nur dann kann es zu Problemen beim Import kommen, da jeder E-Mail-Anbieter normalerweise seine eigene Anordnung der Header (Feldnamen) verwendet.
Wenn Sie dann die Export-Datei haben, gibt es zwei Wegen.
Wenn Sie dann beispielsweise Thunderbird verwenden möchten und noch kein lokales Adressbuch im Programm haben, können Sie bei Thunderbird dann direkt die Datei importieren und Ihnen stehen dann die Adressbücher direkt bei Thunderbird zur Verfügung. Sie finden diese Funktion in Thunderbird unter "Extras", dann "Adressbuch" und dann wieder unter "Extras" im Menü. Es gibt den Menüpunkt "Importieren ...", verwenden Sie diese Funktion und folgen Sie den weiteren Anweisungen im Programm.
Der zweite Weg wäre, wenn Sie bei dem neuen E-Mail-Account nur die Weboberfläche/App nutzen wollen, dass Sie das Adressbuch bei dem neuen E-Mail-Anbieter importieren. Dazu schauen Sie bei dem neuen E-Mail Account, wo Sie eine Adressbuch-Datei (also .vcf oder .csv) importieren können. Die meisten E-Mail-Anbieter unterstützen das vCard-Format, wie eingangs erwähnt. Daher sollte eine .vcf-Datei keine Probleme haben. Wenn Sie die Importfunktion beim neuen E-Mail-Anbieter nicht finden können, erkundigen Sie sich auf dessen Hilfeseiten oder wenden Sie sich an den Support. Nach dem Import haben Sie das Adressbuch bei Ihrem neuen E-Mail-Anbieter.
Der E-Mail-Bestand wurde übertragen, das Adressbuch ist auch im neuen E-Mail-Account verfügbar, zwei wichtige Schritte sind erledigt. Was ist nun zu tun?
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Wenn die Liste fertig ist, muss nun jeder Dienst umgemeldet werden. Es hängt immer vom Anbieter des jeweiligen Dienstes ab, wie Sie Ihre neue E-Mail-Adresse speichern können. Viele Anbieter verwenden zuerst eine Bestätigungs-E-Mail an die alte E-Mail-Adresse und erst dann kann die neue E-Mail-Adresse gespeichert werden. Es ist daher wichtig, dies alles zu tun, bevor Sie die alte E-Mail-Adresse löschen. Bitte erkundigen Sie sich daher bei den jeweiligen Diensten, wie Sie die E-Mail-Adresse ändern können.
Wenn alle Dienste auf die neue E-Mail-Adresse umgemeldet wurden, ist dieser Schritt abgeschlossen und Sie können mit dem nächsten Schritt fortfahren.
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Wie Sie eine Weiterleitung (auch Regel genannt) einrichten können, dies müssen Sie in Ihrem alten E-Mail Account prüfen. Sollte sich da nichts finden, schauen Sie bitte auf den Hilfeseiten von Ihrem E-Mail Anbieter nach oder kontaktieren den Support. Ist die Weiterleitung eingerichtet bei dem alten E-Mail-Account, dann sollten neue E-Mails (die an die alte E-Mail-Adresse gesendet werden) beim neuen E-Mail-Konto eingehen.
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Es wird empfohlen, dass man die E-Mail mit den Informationen zur neuen E-Mail-Adresse von dem alten E-Mail-Konto aus versendet. Warum? Der Empfänger hat wahrscheinlich auch Ihre aktuelle (alte) E-Mail-Adresse gespeichert. Beim Empfang der E-Mail sieht der Empfänger sofort, dass die E-Mail von Ihnen gesendet wurde. Der Empfänger kann dann die neue E-Mail-Adresse in seinem Adressbuch speichern. Denn wenn Sie die E-Mail sofort von der neuen E-Mail-Adresse aus versenden, könnte es eventuell passieren, das der Empfänger die E-Mail als Spam wahrnimmt und sich die neue E-Mail-Adresse nicht speichert.
Wie anfangs erwähnt, gibt es auch andere Möglichkeiten. Das wäre beispielsweise, dass man der E-Mail eine Visitenkarte beifügt. Ob man diese Möglichkeit nutzen will, dies bleibt jedem selber überlassen. Am einfachsten ist es, Ihre Kontakte einfach per E-Mail über die neue E-Mail-Adresse zu informieren.
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Wenn das alles so weit erledigt ist, ist der "Umzug" geschafft. Man sollte sich dann noch einen Termin machen, wann man endgültig die alte E-Mail-Adresse löscht. Als Zeitvorgabe würde ich da drei Monate empfehlen. Informationen zum Löschen der alten E-Mail-Adresse (d. h. des gesamten alten E-Mail-Kontos) erhalten Sie vom alten E-Mail-Anbieter (bspw. auf dessen Hilfeseiten). Wenn die alte E-Mail-Adresse (E-Mail-Konto) gelöscht wurde und weiterhin versucht wird, eine E-Mail an die alte E-Mail-Adresse zu senden, wird der Absender darüber informiert, dass die alte E-Mail-Adresse nicht mehr existiert.
Ich hoffe, ich konnte etwas weiterhelfen mit meinem Artikel.
18.09.2020
Mozilla Thunderbird – Alias-Adresse einrichten
Diese Anleitung basiert auf der Version 78.2.2 von Mozilla Thunderbird.
Ihr E-Mail-Anbieter bietet Ihnen möglicherweise auch Alias-Adressen an. Der Empfang der E-Mails, die dann an eine Aliasadresse gesendet werden, ist normalerweise mit dem normalen Posteingangsordner verbunden und daher muss dort nichts unternommen werden. Wenn Sie jedoch auch eine Alias-Adresse als Absender verwenden möchten, ist dies etwas schwieriger, kann jedoch problemlos mit Mozilla Thunderbird eingerichtet werden.
Bitte beachten Sie, das die Alias-Adresse bei Ihrem E-Mail Anbieter schon erstellt sein muss. Wie Sie eine Alias-Adresse bei Ihrem E-Mail Anbieter anlegen können, müssen Sie bitte bei Ihrem E-Mail Anbieter anfragen.
12.05.2020
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11.05.2020
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10.03.2020
Kurze Frage: Warum erhalte ich keine E-Mails mehr?
Fangen wir an:
1. Speicherplatz prüfen, eventuell ist der Speicherplatz komplett aufgebraucht.
Dies ist einer der häufigsten Gründe, warum man keine E-Mails mehr erhalten. E-Mail-Anbieter senden in der Regel immer dann Warnmeldungen, wenn der Speicherplatz fast aufgebraucht ist, nur überliest man dies auch gern. Melden Sie sich daher zunächst über die Website des Anbieters an und prüfen Sie dort in den Einstellungen, ob noch genügend Speicherplatz zur Verfügung steht.
Lösung, wenn der Speicherplatz vollständig belegt ist:
Option 1: Sie löschen nicht mehr benötigte E-Mails direkt aus dem Konto. Beachten Sie auch, dass Sie die E-Mails aus dem Papierkorb löschen müssen, damit der Speicherplatz wieder freigegeben wird.
Option 2: Upgrade auf ein anderes E-Mail-Paket. Die meisten E-Mail-Anbieter bieten auch Premium-Konten an, auf denen Sie mehr Speicherplatz haben. Diese sind normalerweise kostenpflichtig, aber dann haben Sie mehr Speicherplatz und es gibt normalerweise andere Funktionen, die ebenfalls verfügbar sind.
Option 3: Wenn Sie einen E-Mail-Client (z. B. Thunderbird) verwenden, können Sie dort "lokale Ordner" erstellen. Wenn Sie die E-Mails dann (sofern Sie über IMAP zugreifen) in einen lokalen Ordner verschieben, werden sie vom Server des E-Mail-Providers gelöscht. Die E-Mails sind dann nur auf dem Computer verfügbar.
2. Regeln/Filterung erstellt? Wenn ja, diese prüfen.
Wenn Sie Regeln für Ihr E-Mail-Konto erstellt haben, überprüfen Sie diese auf die Konfiguration. Es kann durchaus sein, dass eine der Regeln falsch konfiguriert wurde und E-Mails sofort gelöscht werden.
Überprüfen Sie zunächst im E-Mail-Konto, ob dort Regeln erstellt wurden. Dazu müssen Sie sich über die Website Ihres E-Mail-Anbieters anmelden und dort in den Einstellungen nachsehen. Sollten dort Regeln aktiv sein, welche als Aktion eine Löschung hinterlegt haben, so deaktivieren Sie zunächst diese Regeln. Wenn dies erledigt ist, senden Sie sich eine E-Mail an Ihre E-Mail-Adresse. Wenn die E-Mail eintrifft, kann davon ausgegangen werden, dass eine der Regeln falsch konfiguriert wurde.
Kleiner Hinweis: Wenn Sie sich eine Test-E-Mail senden, verwenden Sie im Betreff bitte nicht den Begriff "Test". Es kann sein, dass der Spamfilter diese E-Mail dann aussortiert.
Sollten Sie einen E-Mail-Client (wie beispielsweise Outlook, Thunderbird) nutzen, so prüfen Sie dort auch, ob eventuell Regeln erstellt wurden, wo E-Mails gelöscht werden. In dem Fall dann diese auch zunächst deaktivieren und danach mit einer Test E-Mail prüfen, ob die E-Mails wieder ankommen.
In beiden Fällen sollte erwähnt werden, dass Sie natürlich zuerst überprüfen, ob der Speicherplatz des E-Mail-Kontos nicht komplett belegt ist. Denn dann würde das Deaktivieren der Regeln keinen direkten Erfolg bringen.
3. Ein vergessener POP3-Abruf / POP3-Sammeldienst
Wenn genügend Speicherplatz vorhanden ist und keine Regeln zum Löschen von E-Mails erstellt wurden, kann dies an einem POP3-Abruf liegen. Vielleicht haben Sie dies vergessen und sind deshalb überrascht, dass das Konto keine neuen E-Mails enthält.
Der POP3-Abruf wird so weit von E-Mail-Clients (z. B. Outlook. Thunderbird) verwendet. Die E-Mails werden vom Server (nur vom Posteingang) abgerufen und dann vom Server gelöscht, wenn die Standardeinstellung nicht geändert wird.
Es gibt auch sogenannte POP3-Sammeldienste. Wenn Sie beispielsweise zwei E-Mail-Accounts haben, können Sie im E-Mail Account B es so einstellen, das die E-Mails aus dem E-Mail Account A regelmäßig abgeholt werden und dann im E-Mail Account B hinterlegt werden. Wenn Sie die Standardeinstellung dort nicht geändert haben, werden die E-Mails auch nach dem Abrufen gelöscht. Überprüfen Sie daher, ob Sie einen POP3-Abruf oder einen POP3-Sammeldienst verwenden.
4. Spamschutz von einem Sicherheitsprogramm
Dies trifft so weit an sich nur zu, wenn Sie einen E-Mail-Client (wie Outlook, Thunderbird) nutzen. Möglicherweise haben Sie den Spam-Schutz im verwendeten Sicherheitsprogramm aktiviert. Einige dieser Spam-Schutzmaßnahmen von den Sicherheitsprogrammen sind relativ sensibel. Es kann also vorkommen, dass E-Mails gelöscht werden, bei denen es sich überhaupt nicht um Spam-E-Mails handelt. Überprüfen Sie daher die Einstellungen im verwendeten Sicherheitsprogramm.
Dies sind einige der Hauptgründe, warum Sie möglicherweise keine E-Mails mehr erhalten. Natürlich können die genannten Gründe auch in Kombination auftreten, dies sollte auch beachtet werden. Detaillierte Anleitungen, wie Sie beispielsweise Regeln deaktivieren können, entnehmen Sie bitte der Hilfe von Ihrem E-Mail Anbieter oder von dem genutzten E-Mail Client.
06.02.2020
Kurze Frage: Was ist CC und was ist BCC in einer E-Mail?
CC steht für "Carbon Copy", übersetzt auf Deutsch heißt das Kopie.
Wenn Sie in einer E-Mail, die Sie schreiben, auch Empfänger in CC eingeben, erhalten diese Empfänger auch die E-Mail. Jeder Empfänger sieht auch die anderen E-Mail-Adressen, an die die E-Mail gesendet wurde.
BCC steht für "Blind Carbon Copy", was auf Deutsch "Blind Copy" bedeutet. Wie der Name schon sagt, sehen die Empfänger der E-Mail nicht die anderen Empfänger, die die E-Mail auch vom Absender erhalten haben.
Bei den meisten E-Mail Clients (Thunderbird, Outlook usw.) und Webmailern kann man dies direkt auswählen, da wo man auch den normalen Empfänger eingibt. Meist werden diese Funktionen genutzt, wenn man beispielsweise eine Rundmail senden möchte und nicht möchte, dass die Empfänger, die Adressen der anderen Empfänger sehen, da nutzt man dann BCC.
Tipp: Wenn man eben solch Rundmails sendet und dazu BCC nutzt, sollte man regelmäßig die Aktualität der E-Mail Adressen der Empfänger prüfen. Wird eine Rundmail beispielsweise an 50 Empfänger versendet und es sind 10 oder mehr E-Mail-Adressen ungültig, brechen die meisten E-Mail Clients und Webmailer den Versand der E-Mail ab. Man kann dann auch meistens nicht herausfinden, welche E-Mail-Adressen nicht mehr gültig sind.
29.10.2019
Mozilla Thunderbird – Benachrichtigung anzeigen
Es gibt jedoch mehrere Möglichkeiten, die Benachrichtigung anzuzeigen oder einen Ton zu hören, wenn eine neue E-Mail eingeht.
Wo Sie dies einstellen können und welche Möglichkeiten es gibt, möchte ich Ihnen hier zeigen.
Diese Beschreibung basiert auf Mozilla Thunderbird 68.1.2 für Windows.
1. Hier können Sie direkt auswählen, ob Benachrichtigungen angezeigt werden sollen oder nicht. Zu diesem Zweck genügt es, dies anzukreuzen oder zu entfernen, wenn Sie keine Benachrichtigungen erhalten möchten.
2. Hier können Sie wählen, ob Sie die Benachrichtigung im Infobereich Ihres Desktops erhalten möchten, diese Einstellung kann in der Regel so belassen werden.
3. Hier kann gewählt werden, ob man einen Ton hören möchte, sobald eine neue E-Mail eintrifft. Ich selber habe dies deaktiviert, da wenn man beispielsweise Musik auf dem Computer hört und dann eine neue E-Mail eintrifft, der Benachrichtigungston demnach kommt, es manchmal stören kann. Hier kommt es daher auf die persönliche Einstellung an, ob man dies möchte oder nicht. Man kann auch einen beliebigen Ton wählen, wenn man dies möchte. Dazu dann einfach den gewünschten Ton auswählen.
4. Hier können Sie die Anzeige der Benachrichtigung anpassen, im unteren Teil weitere Informationen.
Wenn Sie auf "Anpassen" klicken, öffnet sich dieses Fenster.
1. Hier können Sie auswählen, welche Informationen als Benachrichtigung angezeigt werden sollen, wenn eine neue E-Mail eintrifft. Standardmäßig können Sie die Optionen so belassen.
2. Hier können Sie die Anzeigedauer wählen, standardmäßig sind 10 Sekunden eingestellt. Persönlich habe ich es auf 5 Sekunden eingestellt, das reicht mir bisher, aber jeder kann es an seine eigenen Bedürfnisse anpassen.
Wenn alle Einstellungen und Anpassungen vorgenommen wurden, müssen sie nur noch gespeichert werden.
16.10.2019
Signatur anlegen bei Outlook-Adressen
So müssen Sie vorgehen:
1. Melden Sie sich zuerst mit Ihrer E-Mail-Adresse bei Outlook.com an.
2. Gehen Sie dann oben rechts auf das "Zahnrad", sodass Sie in die Einstellungen kommen.
3. Die Standardeinstellungen werden angezeigt. Im unteren Feld sehen Sie den Menüpunkt "Alle Outlook-Einstellungen anzeigen", klicken Sie darauf.
4. Es öffnet sich ein neues Fenster mit verschiedenen Menüpunkten. Klicken Sie auf "Verfassen und Antworten".
5. Nun sehen Sie etwas weiter rechts direkt die Möglichkeit, sich eine Signatur anzulegen. Demnach tragen Sie nun dort Ihre gewünschte Signatur ein. Sie können dort direkt auch die Option wählen, ob dann bei jeder E-Mail auch die Signatur eingefügt werden soll, auch was das Weilterleiten einer E-Mail betrifft. Wenn Sie alles eingegeben haben, klicken Sie auf "Speichern". Dann klicken Sie bitte auf das X, damit sich das Einstellungsfenster schließt.
6. Wenn Sie jetzt eine neue E-Mail verfassen und nicht den automatischen Modus gewählt haben, können Sie über das 3-Punkte Menü, die Signatur hinzufügen. Dafür dann einfach auf "Signatur einfügen" klicken. Die Signatur wird dann der E-Mail hinzugefügt.
14.10.2019
Mit Mozilla Thunderbird, E-Mails lokal speichern
Warum sollten Sie E-Mails lokal auf Ihrem Computer speichern?
Dies kann verschiedene Gründe haben. Meist nutzt man mit seinem E-Mail-Account den Zugang über IMAP, damit man immer auf dem neuesten Stand ist. Wenn man jetzt beispielsweise einen kostenfreien E-Mail Account hat, welcher nur über ein bestimmtes Speichervolumen verfügt, ist es zu empfehlen, immer wieder E-Mails lokal zu speichern. Es kann also nicht vorkommen, dass das Speichervolumen komplett aufgebraucht ist.
Ich mache das zum Beispiel gerne mit Rechnungen, Bestellbestätigungen usw., die ich lokal speichere. Mit Mozilla Thunderbird ist das auch ziemlich einfach.
Nun zur Anleitung:
1. Wählen Sie nun die E-Mails aus, die Sie lokal speichern möchten. Im Beispiel sind dies nun drei E-Mails, die ausgewählt wurden.
2. Klicken Sie oben links in das Hauptmenü, also auf das Icon mit den drei Strichen.
3. Wählen Sie dort den Menüpunkt "Speichern als" aus.
4. Wählen Sie dann "Datei..." aus.
5. Wählen Sie dann den Ordner auf Ihrem Computer aus, in dem Sie die E-Mails speichern möchten. Klicken Sie dann auf "Ordner auswählen".
6. Die E-Mails wurden nun im Ordner gespeichert. Die E-Mails werden im .eml-Format gespeichert, das Sie problemlos mit den gängigsten E-Mail-Clients öffnen können, natürlich auch mit Mozilla Thunderbird.
In dem Ordner sehen Sie die E-Mails dann so aus. Jede E-Mail wird als einzelne Datei gespeichert und ist so mit gesichert. Sie können dann die E-Mails, welche Sie lokal gespeichert haben, bei Ihrem E-Mail Account löschen. Natürlich nur, wenn Sie dies auch möchten.
10.10.2019
Passwort-Sicherheit
Aus meiner alltäglichen Arbeit merke ich leider oft, dass es viele Menschen gibt, welche es wohl mit der Passwort-Sicherheit bei Online-Diensten nicht ernst nehmen. Mich ärgert es dann schon, wenn man so bemerkt, dass einige Leute dann einfache Passwörter nutzen, wie beispielsweise den Nachnamen dann einfach nur eine Zahl hinzufügen und fertig ist das Passwort.
Natürlich kann man sich ein einfaches Passwort leicht merken, aber Sie sollten auch bedenken, dass es dann für einen Hacker nicht zu schwierig ist, das richtige Passwort zu finden. Außerdem empfehle ich immer, dass Sie für jeden einzelnen Onlinedienst ein eigenes Passwort wählen und niemals ein identisches Passwort zweimal oder öfter vergeben. Wird nämlich beispielsweise bei einem der Dienste, die Datenbank gehackt, so nutzt dies der Hacker aus und probiert es dann beispielsweise bei dem E-Mail Dienst, wo der jeweilige Nutzer ist, mit den gleichen Zugangsdaten aus, da meist auch dann die E-Mail Adresse bekannt ist.
Ich möchte jetzt nicht grundlegend gegen Menschen urteilen, welche ein einfaches Passwort verwenden, nur sollte man auch an seine eigene Sicherheit denken. Wenn ein E-Mail-Konto gehackt wird, kann der Hacker so viel Unsinn machen. In der Regel hat man weitere Dienste über sein E-Mail-Konto registriert. Beispielsweise könnte der Hacker auch die Kennwörter der anderen Dienste zurücksetzen. Dies kann auch zu Problemen führen, wenn beispielsweise ein Zahlungsdienst genutzt wird und eine alternative E-Mail-Adresse hinterlegt ist, über die der Hacker dann auch die Zugangsdaten zurücksetzen kann.
Es gibt noch weitere Beispiele, welche man hier benennen könnte, letzten Endes geht es aber um die eigene Sicherheit und um die eigene Privatsphäre.
Demnach sollte man bitte folgendes immer beachten:
- Verwenden Sie niemals ein Passwort für mehrere Dienste. Wählen Sie für jeden Dienst, wo Sie sich registrieren, ein eigenes Passwort aus. Verwenden Sie auch keine Passwörter, die einem bereits verwendeten Passwort ähneln.
- Ein Passwort sollte immer mindestens 8 Zeichen lang sein. Dies ist als Mindestanforderung auch für die meisten Onlinedienste erforderlich. Ich würde eine Länge von mindestens 12 Zeichen empfehlen, wenn es mehr Zeichen gibt, umso besser.
- Erkundigen Sie sich auch bei den jeweiligen Online-Service, ob weitere Sicherheitsmethoden angeboten werden. Einige Onlinedienste (z. B. E-Mail-Dienste) bieten einen abweichenden Benutzernamen an. Der Hacker könnte dann also Ihre E-Mail-Adresse und das Passwort haben, könnte aber trotzdem nicht in den E-Mail Account, wenn ein abweichender Benutzername gespeichert ist. Es gibt verschiedene Sicherheitsmethoden, bitte erkundigen Sie sich bei dem jeweiligen Onlinedienst.
- Passwort-Manager können Sie gern verwenden. Es gibt mehrere Passwortmanager auf dem Markt, einige sind zum Beispiel direkt mit dem Browser verbunden. Beachten Sie jedoch, dass Sie das Quellkonto, für das Sie den Kennwort-Manager verwenden, besonders schützen sollten.
Ich werde hier in Zukunft weitere Tipps vermerken.
Und wenn das E-Mail-Konto einmal gehackt wurde, hier einige Tipps.

















