24.02.2026

Schluss mit dem Rücksende-Wahn: Zeit für ein Umdenken

Einen passenden Titel für diesen Artikel zu finden, war eine Herausforderung. Im Kern geht es um meine persönliche Einschätzung zum Thema Retouren. Diese Sichtweise basiert auf meiner früheren Selbstständigkeit und der über Jahre gesammelten Erfahrung. Vor etwa 17 Jahren stieg ich in das Unternehmen meiner damaligen Partnerin ein, um es gemeinsam mit ihr auszubauen. Sie handelte mit Autoteilen über einen eigenen Online-Shop sowie diverse Plattformen. Ich selbst war zu dieser Zeit als Werbegrafiker tätig und betrieb parallel einen PC-Handel. Würde man mich heute fragen, ob ich erneut in den Online-Vertrieb von PC-Hardware oder Autoteilen einsteigen würde, fiele meine Antwort verhalten aus. Ohne ein außergewöhnlich solides Konzept ist davon eher abzuraten. Der Grund: Die Retourenquote ist in den letzten 15 Jahren massiv gestiegen. Meiner Meinung nach trägt das Marketing vieler Shops eine Mitschuld. Versprechen wie „kostenlos testen“ oder extrem lange Rückgabefristen verleiten Kunden zur Rücksendung. Ob dies dem eigentlichen Zweck dient, ziehe ich in Zweifel. Seit über einem Jahr arbeite ich nun in einem Fachgeschäft für Tabakwaren und Lotto, das auch eine Paketfiliale umfasst. Durch die tägliche Annahme von Sendungen habe ich neue Einblicke in das Retourenaufkommen gewonnen. Privat gehe ich einen anderen Weg: In den letzten 15 Jahren habe ich lediglich eine einzige Retoure veranlasst. Dabei handelte es sich um einen Fernseher mit Transportschaden. Diese Reklamation aufgrund eines Mangels verlief reibungslos, und ich erhielt umgehend ein Ersatzgerät.

Das heutige Retouren-Management unterscheidet sich grundlegend von früheren Strukturen. Während meiner Selbstständigkeit zwischen 2004 und 2012 existierten zwar bereits Rückgabeoptionen bei Nichtgefallen, doch ließen sich diese geschäftlich sinnvoll nutzen. Ich kaufte Rücksendungen – von neuwertigen Artikeln bis hin zu B-Ware mit leichten Mängeln – gezielt auf und verkaufte sie gewinnbringend weiter. Wie lukrativ dieses Segment sein kann, zeigt mein eigenes Notebook: Ursprünglich für 699 € bei einem Discounter angeboten, erwarb ich es für unter 280 €. Der Grund für die Reduzierung waren lediglich zwei minimale Schlieren auf dem Display. Da ich das Gerät primär an einem externen Monitor betreibe, war dieser optische Makel für mich unerheblich. Solche B-Ware ließ sich früher durch transparente Kommunikation problemlos und mit gutem Gewissen vermarkten. Heute scheint das System jedoch an Grenzen zu stoßen. Während früher physische Mängel eine Preisreduzierung legitimierten, prägen heute oft unnötige Auswahlbestellungen den Arbeitsalltag. Viele Rücksendungen, etwa bei Kleidung in mehreren Größen, ließen sich vermeiden. Online-Shops, die proaktiv über Passformen informieren oder Kundenrezensionen zur Größenberatung nutzen, gehen hier mit gutem Beispiel voran. Solche präzisen Angaben sind ein entscheidender Schlüssel, um das hohe Aufkommen an Rücksendungen nachhaltig zu reduzieren.

Neben den Bemühungen der Shops ist auch die Eigeninitiative der Kunden gefragt. Da jeder Hersteller eigene Größentabellen nutzt, lohnt es sich, Erfahrungen aus früheren Käufen systematisch zu nutzen. Wer im lokalen Handel kauft, unterstützt nicht nur die Geschäfte vor Ort, sondern gewinnt auch wertvolle Erkenntnisse über Passformen. Ich persönlich notiere mir genau, welche Größe mir bei welcher Marke zusagt. Da Hersteller ihre Schnittmuster meist über Jahre beibehalten, lassen sich Fehlkäufe bei zukünftigen Online-Bestellungen so effektiv vermeiden. Das spart Zeit, Nerven und reduziert unnötige Rücksendungen. Dennoch bleibt es erschreckend, welche Mengen an Retouren ich in meinem Berufsalltag täglich bearbeite – ein Eindruck, der durch Medienberichte über die Vernichtung von Rücksendungen noch verstärkt wird. Diese Praxis ist eine massive Verschwendung wertvoller Ressourcen. Zwar existieren Ansätze wie Recycling oder der Abverkauf als B-Ware, doch das Ziel sollte die grundsätzliche Reduzierung des Volumens sein. Ein ehrlicher Blick zurück zeigt: Früher hätte kaum jemand sechs Jeans im Laden anprobiert, nur eine gekauft und die restlichen fünf später zurückgebracht. Sicherlich verführen viele Online-Händler durch ihre Kulanz, doch als Konsument muss man diese Angebote nicht wahllos in Anspruch nehmen. Ein Paar Schuhe in drei verschiedenen Farben zu bestellen, um am Ende zwei Paare zu retournieren, ist oft vermeidbar. Für den Händler bedeutet dies, dass er die Artikel häufig nicht mehr als Neuware anbieten kann, was seinen Gewinn schmälert oder gar zu Verlusten führt.

Meiner Ansicht nach sollte sich das Retourenaufkommen in einem vernünftigen Rahmen bewegen, anstatt stetig weiter anzuwachsen. In meinem Berufsalltag stelle ich fest, dass insbesondere Rücksendungen an Anbieter wie Temu und andere Plattformen aus Fernost dominieren. Es ist bekannt, dass diese Shops häufig sehr preisgünstige Ware anbieten, deren Qualität oft nicht überzeugt, was zu einer entsprechend hohen Retourenquote führt. Doch was geschieht letztlich mit dieser Ware? Artikel, die nach der Rücksendung nicht mehr in einwandfreiem Zustand sind, gelangen kaum zurück in den regulären Verkauf. Bestenfalls werden sie über sogenannte Retouren-Boxen im Online-Handel vertrieben. Ein neuer Trend sind zudem Automaten, die Retouren-Überraschungspakete zu einem Festpreis anbieten. Was auf den ersten Blick wie eine nachhaltige Form der Weiterverwertung wirkt, entpuppt sich bei näherem Hinsehen oft als Täuschung. Häufig enthalten diese Automaten keine tatsächlichen Kundenrücksendungen, sondern minderwertige Neuware, die als „Fake-Retoure“ deklariert wird. Dass es sich dabei nicht um echte Postsendungen handelt, lässt sich oft an den gefälschten oder manipulierten Versandlabels erkennen, mit denen die Pakete versehen wurden.

Es ist offensichtlich, dass sich das Retouren-Management zu einem eigenständigen Industriezweig entwickelt hat. Die Sinnhaftigkeit dieser Entwicklung ist jedoch fragwürdig. Zwar entstehen dadurch Arbeitsplätze, doch der ökologische und soziale Preis ist hoch. Neben der massiven Ressourcenverschwendung ist vor allem die Belastung der Beschäftigten in der Logistikbranche spürbar. Insbesondere Paketzusteller tragen buchstäblich die Last dieser Entwicklung. Auch wenn die Berufswahl in der Eigenverantwortung des Einzelnen liegt, rechtfertigt dies nicht die Erzeugung unnötiger Arbeitsprozesse. Kaum jemand möchte im Berufsalltag Aufgaben erledigen, die lediglich aus der Unbedachtsamkeit anderer resultieren. Angesichts der gesellschaftlichen Notwendigkeit, Werkstoffe und Ressourcen nachhaltig zu nutzen, steht das aktuelle Retourenaufkommen in einem deutlichen Widerspruch dazu. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, habe ich im Folgenden praktische Ansätze zusammengestellt, wie sich Retouren effektiv vermeiden lassen.

Um die Flut an Rücksendungen nachhaltig zu reduzieren, helfen bereits kleine Verhaltensänderungen im Alltag:

Tipp 1: Systematische Größenwahl
Achten Sie bei der Bestellung von Kleidung und Schuhen konsequent auf die passende Größe. Wer im lokalen Fachhandel anprobiert, sollte sich die herstellerspezifischen Größen notieren. Dieses Wissen lässt sich bei späteren Online-Käufen nutzen, um Auswahlbestellungen verschiedener Größen – von denen eine garantiert retourniert wird – zu vermeiden.

Tipp 2: Bewusste Farbauswahl
Oft werden mehrere Farbvarianten desselben Artikels bestellt, was die Retourenquote unnötig steigert. Nutzen Sie stattdessen die hochauflösenden Produktfotos der Online-Shops intensiv. Die meisten Anbieter stellen mittlerweile realistisches Bildmaterial bereit, das eine fundierte Entscheidung für einen einzelnen Farbton ermöglicht.

Tipp 3: Kritische Distanz zu Retouren-Automaten
Von dem aktuellen Trend der Retouren-Überraschungspakete aus Automaten ist eher abzuraten. Der Inhalt dieser Sendungen entspricht oft nicht dem gezahlten Preis. In vielen Fällen gleicht das Angebot eher einem Glücksspiel als einem fairen Handel mit Restposten.

Tipp 4: Sorgfalt bei notwendigen Rücksendungen
Sollte eine Retoure unvermeidbar sein, verpacken Sie die Ware bitte stets ordentlich und vollständig inklusive allem Zubehör. Ein respektvoller Umgang mit dem Produkt ermöglicht es dem Händler, den Artikel als B-Ware oder im Idealfall als Neuware weiterzuverkaufen, anstatt ihn entsorgen zu müssen.

Tipp 5: Bewusster Konsum statt Impulskäufe
Besonders bei Plattformen aus Übersee verleiten massive Rabatte zu Spontankäufen. Prüfen Sie vorab kritisch, ob ein tatsächlicher Bedarf besteht. Ein bewussterer Konsum vermeidet Fehlkäufe und reduziert den logistischen sowie ökologischen Aufwand für überflüssige Rücksendungen.

Dies war mein persönlicher Einblick in das heutige Retouren-Management. Ich hoffe, dass meine Erfahrungen und Gedanken dazu neue Impulse geben konnten, das eigene Konsumverhalten bewusster zu gestalten. Betrachten Sie diesen Artikel als praxisnahen Ratgeber, der dazu anregen möchte, die Logistikkette und unsere Ressourcen wertschätzender zu behandeln.

Hinweis: Die folgenden Ausführungen basieren auf langjährigen Praxiserfahrungen im Handel und der Logistik. Die Schilderungen sind als subjektive Bestandsaufnahme und persönliche Einblicke zu verstehen.

24.02.2026, Maik Schwertle

20.02.2026

Ausblick auf geplante Projekte im laufenden Jahr


Nach einem arbeitsintensiven Jahr 2025, in dem mein beruflicher Einstieg im Vordergrund stand, möchte ich im laufenden Jahr wieder verstärkt kreative Projekte umsetzen. Durch die erfolgreiche Einarbeitung in meinen neuen Job gewinne ich nun den nötigen Freiraum für persönliche Schwerpunkte zurück – insbesondere in den Bereichen Fotografie und Grafikgestaltung.

Fotografie & Local Discovery
Ein zentrales Vorhaben ist die Rückkehr zur regelmäßigen fotografischen Arbeit. Auch wenn die aktuellen Wetterbedingungen in Gütersloh (2 Grad, nasskalter Schneematsch) die Möglichkeiten saisonbedingt noch einschränken, plane ich, bereits in den kommenden Wochen neue Aufnahmen zu erstellen. Ein Teil dieser Inhalte wird unter anderem für Beiträge auf Google Maps genutzt. Darüber hinaus ist die Veröffentlichung neuer Artikel zu Einkaufsmöglichkeiten und weiteren alltagsrelevanten Themen vorgesehen.

Ein besonderer Schwerpunkt wird auf den Entwicklungen im Bereich der Künstlichen Intelligenz liegen. KI bleibt ein kontrovers diskutiertes Feld: Einerseits bietet sie deutliche Effizienzgewinne, etwa in kreativen Arbeitsprozessen; andererseits wirft sie berechtigte Fragen hinsichtlich der langfristigen Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt auf. Trotz anhaltender Skepsis konnte ich im vergangenen Jahr wertvolle praktische Erfahrungen sammeln, die ich in kommenden Artikeln mit euch teilen möchte.

Grafik & Konsumthemen
Parallel dazu soll die grafische Gestaltung wieder stärker in den Mittelpunkt rücken. Geplant sind die regelmäßige Veröffentlichung neuer Arbeiten sowie Berichte über aktuelle Highlights. Dazu zählen:
- konkrete Produktempfehlungen
- nützliche Spartipps
- relevante Themen aus dem Konsum- und Alltagsbereich

Mein Ziel für dieses Jahr ist klar definiert: Ich möchte deutlich mehr Artikel veröffentlichen als im Jahr 2025. Vielen Dank fürs Lesen!

20.02.2026, Maik Schwertle

11.01.2026

Einkaufstipp für die Reise nach Venlo

 

Willkommen im Jahr 2026! Nach einer längeren Pause melde ich mich endlich mit einem neuen Artikel zurück. Im vergangenen Jahr war bei mir so viel los, dass die Zeit zum Schreiben leider knapp bemessen war. Doch nun direkt zum Thema: Ab und zu zieht es mich nach Venlo – die charmante Stadt direkt hinter der deutsch-niederländischen Grenze. In Venlo gibt es natürlich zahlreiche Möglichkeiten für ausgiebige Shoppingtouren. Ein Geschäft hat es mir dabei besonders angetan, da man ihm von außen kaum ansieht, was alles in ihm steckt: „Die Grenze“. Laut Firmenschild handelt es sich um eine Drogerie und Parfümerie, und genau diese Produkte findet man dort auch. Das eigentliche Highlight sind jedoch die vielen Sonderangebote und Restposten, die den Laden zu einer echten Fundgrube für Schnäppchenjäger machen.

Hier geht es allerdings nicht um Technik-Schnäppchen, sondern vor allem um den Lebensmittelbereich. Da Venlo nah am Wasser – genauer gesagt am Hafen – liegt, landen dort vermutlich regelmäßig spannende Importartikel. Das ist zumindest meine Vermutung, denn eines ist mir besonders aufgefallen: Viele Produkte sind mit zusätzlichen Etiketten versehen, auf denen Zutaten und Nährwerte nachträglich auf Deutsch oder Englisch deklariert wurden. Das Sortiment reicht von Softdrinks, die man normalerweise nur im außereuropäischen Ausland findet, bis hin zu ganz speziellen Kaugummisorten. Insgesamt ist das Angebot abwechslungsreich und sorgt immer wieder für kleine Überraschungen beim Stöbern.

Bei meinem Besuch in dieser Woche gab es zum Beispiel die 800-ml-Flasche Hela Tomaten- oder Gewürzketchup für unschlagbare 1,99 €. Ein echtes Highlight war die bekannte Sriracha-Chilisauce aus Thailand: Während man im deutschen Supermarkt pro Flasche etwa 3,79 € zahlt, gab es dort das Doppelpack für insgesamt nur 1 Euro! Und das bei einem Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) bis Mitte des Jahres – ein echtes Schnäppchen. Auch wer Instant-Nudeln mag, findet dort eine riesige Auswahl zu tollen Preisen. Kaffee gehört natürlich ebenfalls zum Sortiment. Hier ist die Ersparnis beim Kauf in den Niederlanden zwar nicht mehr so extrem wie früher – was auch an den allgemein gestiegenen Kaffeepreisen liegt –, aber ein Vergleich lohnt sich oft trotzdem noch.

Falls ihr also demnächst mal nach Venlo fahrt, schaut unbedingt in diesem Laden vorbei. Er ist super zentral gelegen und vom Hauptbahnhof in Venlo in weniger als fünf Minuten zu Fuß erreichbar. Damit ihr nicht lange suchen müsst, habe ich euch hier direkt den Standort verlinkt:

Die Grenze Venlo auf Google Maps

11.01.2026, Maik Schwertle

21.04.2025

Manchmal findet man sie doch noch – echte Schnäppchen im Netz

So war jedenfalls mein Eindruck nach meinem letzten richtig guten Kauf. In den letzten Wochen habe ich intensiv nach einem neuen PC gesucht. Mein Ziel: ein solider Tower-PC – gerne etwas kompakter. Klar, es gibt unzählige Angebote online, aber ich bin eher der Typ Sparfuchs und schaue deshalb regelmäßig auf Plattformen wie eBay vorbei.

Was mir wichtig war? Ein leistungsfähiger Rechner mit mindestens einem Intel Core i5 oder AMD Ryzen 5 Prozessor, 8 GB RAM (besser wären 16 GB). Der Speicherplatz war mir nicht so entscheidend, weil ich meine Daten sowieso extern sichere.

Natürlich gibt’s auch viele interessante Gebrauchtangebote, und ein paar davon waren echt verlockend. Doch dann bin ich auf einen eBay-Händler gestoßen, bei dem ich seit rund 15 Jahren immer wieder mal einkaufe. Er verkauft vor allem Non-Food-Produkte, die ursprünglich von Discountern stammen und zurückgegeben wurden – und ich war bisher immer zufrieden.

Diesmal hatte er eine Auktion online: „Lenovo Desktop PC IdeaCentre T540 AMD 8GB / 512GB SSD / Grafik Tower PC *B-Ware“. Das Besondere: Viele seiner Produkte werden als Auktionen angeboten – da kann man richtig gute Deals machen, wenn man Geduld mitbringt.

Ich habe rund zwei Wochen lang bei verschiedenen Angeboten mitgeboten. Die Ausstattung war meist ordentlich – besonders spannend fand ich, dass eine dedizierte 4-GB-Grafikkarte dabei war. Und dann war es endlich so weit: Ich bekam den Zuschlag für einen PC – für nur 202 € plus 7 € Versand. Natürlich habe ich direkt bezahlt, damit der Versand flott losgehen konnte. Und tatsächlich: Alles lief reibungslos.

Als das Paket ankam, hab ich ihn direkt ausgepackt und gecheckt – alles war top in Schuss.

Der Lenovo IdeaCentre T540 ist mit einem AMD Ryzen 5 3600 ausgestattet – einem flotten Sechskern-Prozessor mit zwölf Threads und bis zu 4,2 GHz im Boost. Dazu gibt’s 8 GB DDR4-RAM (erweiterbar auf 32 GB), eine NVIDIA GeForce GTX 1650 mit 4 GB Grafikspeicher und eine schnelle 512-GB-NVMe-SSD. Ein optisches Laufwerk fehlt, was heute ja eher Standard ist. Insgesamt eine ausgewogene Ausstattung, mit der man gut arbeiten (und auch mal zocken) kann.

Das Gehäuse ist kompakt, passt perfekt auf oder unter den Schreibtisch und nimmt nicht viel Platz weg – genau das hatte ich gesucht.

Direkt nach dem Auspacken ging’s ans Einrichten. Vorinstalliert war Windows 10 Home, was für meine Zwecke völlig ausreicht. Erstmal alle Updates drauf, und schon war das System startklar.

Auch beim Thema Lautstärke bin ich positiv überrascht: Im normalen Betrieb läuft der Rechner angenehm leise. Nur bei hoher Auslastung wird der Lüfter hörbar – bleibt aber immer im Rahmen. Kein störendes Brummen, kein Fiepen – für ein kompaktes Gehäuse echt ordentlich.

Dank der dedizierten Grafikkarte bietet der PC gleich mehrere Videoanschlüsse: Neben HDMI gibt’s zwei DisplayPort-Ausgänge – perfekt, wenn man mehrere Monitore oder ein hochauflösendes Display nutzen möchte.

Mein erster Eindruck: ein echter Glücksgriff. Der PC wurde zwar als B-Ware verkauft, aber ich denke, es handelt sich eher um ein ungenutztes Rückläufer-Gerät. Alles war originalverpackt, Schutzfolien intakt, und Windows startete wie bei einem Neugerät – natürlich keine Garantie, aber ein gutes Zeichen.

In den nächsten Tagen werde ich meine gewohnte Software installieren und den Rechner im Alltag testen. Bis jetzt bin ich absolut zufrieden – vor allem bei dem Preis von nur 202 €.

Spannend: Bei meinen Recherchen habe ich ähnliche Auktionen desselben Modells gesehen, bei denen der PC sogar für nur 187 € weggegangen ist. Wer also ein bisschen Geduld hat, kann hier echte Schnäppchen machen.


Ein Blick auf das restliche Sortiment des Händlers lohnt sich ebenfalls. Die Produktpalette ist breit, meist Rückläufer aus dem Einzelhandel – oft zu sehr fairen Preisen. Besonders für alle mit begrenztem Budget oder für Sparfüchse wie mich eine super Adresse.

Mein Fazit: Bisher alles top. In einem weiteren Beitrag werde ich berichten, wie sich der Lenovo-PC im Alltag schlägt – vor allem in Sachen Leistung, Lautstärke und Stabilität. Wer gerade auf der Suche nach einem bezahlbaren PC ist, sollte definitiv mal einen Blick auf den Shop werfen.

Hier geht’s direkt zum Händler: Link (aktualisiert am 25.08.2025, aktuell aber keine verfügbar)

21.04.2025, Maik Schwertle

13.04.2025

Gütersloh im Frühling – Ein Fazit ohne Leih-E-Roller


An einem Freitagmittag, an meinem freien Tag, kam mir die Idee, noch einen Artikel über E-Roller zu schreiben – obwohl ich ehrlich gesagt kein großer Fan davon bin, wie man schon aus meinen bisherigen Beiträgen entnehmen konnte. Seit Anfang des Jahres gibt es in der Region eine neue Gebühr, und seit dem 1. Januar sieht man die Leih-E-Roller der typischen Anbieter nicht mehr auf den Straßen – jedenfalls nicht in Gütersloh.

Ich persönlich begrüße diese Entwicklung. Die Roller standen oft im Weg, besonders auf Gehwegen, wo sie Fußgänger behinderten. Für mich ist das eine richtige Entscheidung, denn Gütersloh bietet zahlreiche Alternativen, um von A nach B zu kommen. Zwar sind die Leih-E-Roller verschwunden, dafür hat sich inzwischen der private E-Roller-Markt etabliert – und diese Geräte bekommt man mittlerweile online recht günstig.

Während ich mich in Gütersloh umsehe, fallen mir einige Probleme auf. Ein zentrales Thema ist die Sicherheit und die Missachtung der Verkehrsregeln. Es scheint, als würden viele Verkehrsteilnehmer nicht auf die Straßenordnung achten. So fahren etwa viele Radfahrer auf der falschen Straßenseite. Soweit mir bekannt ist, ist es auf der Verler Straße nicht gestattet, auf beiden Seiten des Radwegs in beide Richtungen zu fahren – und entsprechende Verkehrszeichen habe ich dort auch nicht gesehen.

Mir fällt auch auf, dass sowohl Radfahrer als auch E-Roller-Nutzer oft die Verkehrsregeln missachten. Das beobachte ich regelmäßig auf meinem Arbeitsweg – sowohl hin als auch zurück. Es überrascht mich, dass bislang nicht mehr passiert ist. Vielleicht verdanken wir das den aufmerksamen Autofahrern. Denn wenn es zu einem Zusammenstoß zwischen einem E-Roller-Fahrer oder Radfahrer mit einem Auto oder LKW kommt, trägt in der Regel der schwächere Verkehrsteilnehmer die schwereren Verletzungen.

Die Sicherheit aller Beteiligten sollte im Fokus stehen. Dabei denke ich nicht nur an die Risikofahrer, sondern auch an Autofahrer, die unverschuldet in einen Unfall verwickelt werden können. Solche Erfahrungen können auch psychisch stark belasten.

Wenn du E-Roller oder Fahrrad fährst und ab und zu gegen die Verkehrsregeln verstößt, bedenke: In diesen Momenten bist du der Schwächere im Straßenverkehr. Gerade weil du oft ohne Schutzausrüstung unterwegs bist (viele tragen beispielsweise keinen Helm), kann ein Unfall schwerwiegende Folgen haben.

Außerdem irritiert es mich immer wieder, wenn zwei Personen gleichzeitig einen E-Roller nutzen, also wenn beide auf dem Trittbrett stehen. Dabei bieten die Roller nicht genug Bremskraft und Stabilität für zwei Personen – sie sind eindeutig nur für eine Person ausgelegt. Gerade in brenzligen Situationen, in denen plötzlich gebremst werden muss, kann das gefährlich sein.

Ich wünsche mir, dass es mehr Kontrollen gibt, um Regelverstöße konsequent zu ahnden. Denn wenn ein regelkonformer Radfahrer mit einem regelbrechenden E-Roller-Fahrer zusammenstößt, erleidet meist der Radfahrer schwere Verletzungen – mündliche Ermahnungen reichen oft nicht aus, hier müssten Geldstrafen folgen, notfalls auch gegen die Erziehungsberechtigten minderjähriger Verkehrsteilnehmer. Zudem fällt auf, dass viele E-Roller-Fahrer sehr jung und teils unerfahren sind und sich regelmäßig nicht an die Verkehrsregeln halten – sei es mangels ausreichender Verkehrserziehung oder weil sie einfach „cool“ wirken wollen. Obwohl ich vermute, dass ein Personalmangel bei den Behörden eine konsequente Umsetzung erschwert, sollten klare Konsequenzen gesetzt und wiederholte Verstöße rigoros sanktioniert werden.

Abschließend stellt sich für mich die Frage, ob es für junge Menschen wirklich sinnvoll ist, einen E-Roller zu besitzen. Oft wird der tägliche Schulweg als Argument genannt – doch dieser kann ebenso gut mit dem Fahrrad, also ohne Elektromotor, bewältigt werden. Auch fällt mir auf, dass viele E-Roller-Nutzer übergewichtig sind. In solchen Fällen wäre es nicht nur gesünder, zu Fuß zu gehen oder das Fahrrad zu nehmen, sondern auch eine bessere Alternative, um Übergewicht zu vermeiden.

Insgesamt sehe ich es positiv, dass seit Jahresbeginn zumindest in Gütersloh die Leih-E-Roller von der Straße verschwunden sind. Damit wird die Anzahl der im öffentlichen Raum stehenden Roller reduziert, was zu weniger Behinderungen auf Gehwegen führt.

13.04.2025, Maik Schwertle

16.02.2025

Minimalistische Hintergrundbilder: Stilvolle Designs für deinen Bildschirm

Unsere Bildschirme begleiten uns den ganzen Tag – warum also nicht ein Hintergrundbild wählen, das inspiriert und eine angenehme Atmosphäre schafft? Minimalistische Designs setzen klare Akzente, ohne abzulenken, und bringen modernen Stil in deinen digitalen Alltag. Hier sind vier elegante Optionen, die ich für euch entworfen habe:

1. Energie & Dynamik: Orange-Gelb-Verlauf

Ein sanfter Übergang von Orange zu Gelb strahlt Wärme und Lebensfreude aus. Dieses Design bringt frische Energie und Kreativität auf deinen Bildschirm.

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2. Eleganz & Ruhe: Dunkelblauer Verlauf

Ein tiefes Dunkelblau mit dezentem Farbverlauf vermittelt Ruhe und Eleganz – ideal für den Arbeitsplatz oder minimalistische Setups.

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3. Struktur & Kreativität: Grünes Zickzack-Muster

Lebhaftes Grün in einem markanten Zickzack-Muster bringt Struktur und Dynamik in deinen digitalen Raum. Perfekt für kreative Köpfe, die ein individuelles Design schätzen.

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4. Modern & Vielseitig: Abstrakte Violetttöne

Ein abstrakter Hintergrund in Violett mit sanften Linien und Lichtreflexen verleiht deinem Display eine futuristische Note. Die Kombination aus Violett und Weiß sorgt für Tiefe und dezente Dynamik.

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Egal, ob du Ruhe, Energie oder Struktur bevorzugst – diese minimalistischen Hintergrundbilder lassen sich mühelos in deinen digitalen Alltag integrieren und verleihen deinem Gerät eine persönliche Note. Alle Grafiken sind in hoher Auflösung (3333 x 1667 Pixel) verfügbar und können kostenlos heruntergeladen werden.

16.02.2025, Maik Schwertle

05.02.2025

Meine Erfahrung mit Lebensmittel-Sonderposten.de


Da ich bewusst und sparsam leben möchte, bin ich vor einiger Zeit auf Lebensmittel-Sonderposten.de gestoßen. Die Webseite besticht durch ihre schlichte und übersichtliche Gestaltung – ein klarer Pluspunkt, da eine einfache Navigation den Einkauf erleichtert. Wie der Name schon verrät, handelt es sich vor allem um Lebensmittel, die als Sonderposten angeboten werden.

In den letzten Monaten erfreuen sich Shops, die vergünstigte Lebensmittel verkaufen, wachsender Beliebtheit. Medien berichten immer häufiger darüber, und auch auf YouTube sowie in sozialen Netzwerken häufen sich Erfahrungsberichte und Empfehlungen.

Was wird dort angeboten?

Das Sortiment umfasst Lebensmittel aus verschiedenen Kategorien, vor allem Sonderposten – was keineswegs negativ zu bewerten ist. Häufig handelt es sich um Saisonprodukte, wie etwa Weihnachtsgebäck, das nach den Feiertagen zu stark reduzierten Preisen angeboten wird. Und mal ehrlich: Lebkuchen schmecken doch auch noch im Februar oder März, zumal das Mindesthaltbarkeitsdatum meist noch weit entfernt ist.

Das Angebot ist abwechslungsreich, und mittlerweile gibt es viele Produkte dauerhaft im Sortiment – ein klarer Vorteil für die Kunden. Besonders positiv fällt mir der sorgfältige Versand auf. Egal, ob Gläser oder empfindliche Verpackungen – alles wird sicher in stabiler Pappe verpackt, was das Risiko von Transportschäden minimiert. Natürlich entsteht dabei etwas mehr Verpackungsmüll, aber dieser hält sich in Grenzen. Mir ist es jedenfalls lieber, wenn meine Bestellung unversehrt ankommt.

Doch zurück zum Sortiment: Der Shop bietet eine vielseitige Auswahl, die immer wieder von Aktionsware ergänzt wird – teils auch aus anderen Ländern. Das ermöglicht es, internationale Lebensmittel zu probieren, ohne tief in die Tasche greifen zu müssen.

Vor kurzem habe ich zum Beispiel Instant-Nudeln einer bekannten Marke in der besonders scharfen Variante bestellt. Ich liebe scharfes Essen, doch diese Nudeln waren selbst für mich eine Herausforderung! Anstatt sie wegzuwerfen, habe ich die reinen Instant-Nudeln kreativ weiterverwendet. Ohne die beiliegende Soße lassen sich die Nudeln wunderbar für andere Gerichte nutzen. Die Soße habe ich kurzerhand als Marinade für Chicken Wings verwendet. Das Ergebnis? Eine überraschend gute Kombination! Die Wings waren würzig mit einer angenehmen Schärfe – definitiv eine Idee, die ich wiederholen werde.

Preisvorteile und praktische Produkte

Vor einiger Zeit habe ich auch Mikrowellenreis bestellt – eine praktische Lösung für schnelle Mahlzeiten. Im Handel kostet eine vergleichbare Packung mit dem gleichen Gewicht meist rund 1,50 € – hier habe ich ein 6er-Pack für nur 4 € bekommen.

Obwohl das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) bereits relativ knapp war, störte mich das nicht. Viele Lebensmittel sind auch nach Ablauf des MHD problemlos genießbar. In meinem Fall spielte es ohnehin keine Rolle, da der Reis so lecker war, dass die Packungen längst leer waren, bevor das MHD überhaupt relevant wurde. Tatsächlich habe ich mir gleich mehrere 6er-Packs gesichert, um diesen Preisvorteil voll auszunutzen.

Neben Sonderposten gibt es auch Produkte zum regulären Preis – was ebenfalls von Vorteil ist. Bestimmte Artikel wie Gewürze, Nudeln oder Ketchup bestelle ich hier regelmäßig, um mir den Weg zum Supermarkt zu sparen. Ein praktischer Nebeneffekt, der oft mit einer Kostenersparnis einhergeht.

Natürlich ist es wichtig, den lokalen Handel zu unterstützen. Doch gerade in Zeiten steigender Lebenshaltungskosten spielen Bequemlichkeit und Sparsamkeit eine große Rolle. Ich kombiniere daher Online- und Offline-Käufe gezielt: Produkte, die online günstiger sind, bestelle ich im Internet, während ich andere weiterhin im örtlichen Handel kaufe.

Ein weiterer Pluspunkt ist, dass neben Lebensmitteln auch Haushaltswaren, Drogerieprodukte und sogar Bio-Produkte im Sortiment zu finden sind. Dank der praktischen Suchfunktion lassen sich gezielt bestimmte Hersteller oder Produktkategorien anzeigen – eine Funktion, die das Einkaufen erheblich erleichtert.

Versand und weitere Vorteile

Die Versandkosten betragen innerhalb Deutschlands etwa 7 Euro pro Bestellung. Es gibt auch eine Express-Option, die mit zusätzlichen Kosten verbunden ist. Für mich sind die Versandkosten jedoch fair, vor allem angesichts der sorgfältigen Verpackung, die nicht nur Zeit, sondern auch Material erfordert – meist recycelbare Pappe, die einfach zu entsorgen ist.

Hin und wieder gibt es Aktionen, bei denen ab einem bestimmten Bestellwert die Versandkosten entfallen. Diese Angebote werden regelmäßig über den Newsletter bekannt gegeben, was sich besonders für Stammkunden lohnt, da man nicht mit überflüssigen E-Mails zugespammt wird.

Ein weiteres Highlight ist die transparente Versandzeitangabe. In der Regel wird innerhalb von zwei bis drei Tagen geliefert, und falls es aufgrund hoher Bestellmengen länger dauert, wird dies bereits vorab auf der Artikelseite kommuniziert – eine kundenfreundliche Praxis.

Auch das MHD wird bei allen betroffenen Produkten klar auf der Artikelseite angezeigt – eine wichtige Information, die nicht jeder Online-Shop so transparent bietet.

Fazit: Lohnt sich der Einkauf bei Lebensmittel-Sonderposten.de?

Zusammengefasst lässt sich sagen: Ein Blick lohnt sich definitiv. Wenn man nur ein oder zwei Artikel bestellt, sollten die Versandkosten jedoch berücksichtigt werden, da sich der Einkauf dann vielleicht nicht so rentiert. Für größere Einkäufe des täglichen Bedarfs ist der Shop jedoch eine attraktive und preiswerte Alternative.

Besonders praktisch ist das Angebot für Menschen, die abgelegen wohnen und keinen Supermarkt in der Nähe haben. Auch für Personen, denen der Einkauf aus gesundheitlichen oder altersbedingten Gründen schwerfällt, kann der Online-Shop eine echte Erleichterung darstellen.

Alles, was keine Kühlung benötigt, kann hier bedenkenlos bestellt werden – oft sogar günstiger als bei lokalen Lieferdiensten, die meist von großen Supermarktketten betrieben werden und entsprechend höhere Preise haben. Wer also sparen möchte und gerne Neues ausprobiert, findet hier eine spannende und preiswerte Einkaufsalternative.

Die in diesem Artikel geteilten Eindrücke beruhen auf meiner persönlichen Erfahrung mit dem genannten Shop.

05.02.2025, Maik Schwertle

15.09.2024

Softdrinks werden immer teurer – gibt es Alternativen?


In den letzten zwei Jahren haben sich die Preise für Softdrinks wie Cola fast verdoppelt. Dies ist auf die gestiegenen Kosten für Energie, Transport und andere Faktoren zurückzuführen, die auch die Lebensmittelpreise beeinflussen.

Ein deutliches Zeichen für diese Preissteigerungen ist die Reduzierung der Flaschengrößen. Viele Marken haben von 1,5-Liter- auf 1,25-Liter-Flaschen umgestellt, insbesondere bei Einwegflaschen. Auch wenn es gelegentlich Angebote für reduzierte Softdrinks gibt, sind diese oft nicht konstant und nicht immer im örtlichen Geschäft vorrätig.

Auf der Suche nach einer dauerhaften Alternative habe ich mich schließlich für einen Kohlensäure-Sprudler entschieden, den ich zu einem attraktiven Angebotspreis erwerben konnte. Da mein Leitungswasser von hoher Qualität ist, wollte ich testen, ob der Sprudler in Kombination mit diesem Wasser eine echte Alternative zu Softdrinks bietet. Viele Markenhersteller bieten mittlerweile ihre Geschmacksrichtungen auch als Sirup für solche Sprudler an, was den Test zusätzlich interessant machte.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass der Kohlensäure-Sprudler eine ausgezeichnete Alternative zu teuren Softdrinks darstellt. In den letzten Monaten habe ich diese Alternative intensiv genutzt und dabei erheblich gespart. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass Softdrinks generell nicht in großen Mengen konsumiert werden sollten, da die gesundheitlichen Risiken allgemein bekannt sind.

Beispielrechnung für Kostenvergleich

Vergleichen wir den Preis einer 1,25-Liter-Einwegflasche Marken-Cola mit den Kosten eines Kohlensäure-Sprudlers. Die Anschaffungskosten für einen Sprudler, einschließlich Kohlensäure-Zylinder, liegen einmalig bei etwa 50 bis 100 €. Für unser Beispiel nehmen wir einen Sprudler zum Preis von 50 €, der in der Regel ausreichend ist. Diese Kosten fallen nur einmal an.

Eine 1,25-Liter-Flasche Marken-Cola kostet 1,39 € zuzüglich Pfand, was einem Literpreis von etwa 1,11 € entspricht (1,39 € / 1.250 ml * 1.000 ml).

Bei der Nutzung eines Kohlensäure-Sprudlers fallen folgende Kosten an:
  • Leitungswasser: etwa 0,2 Cent pro Liter.
  • Marken-Getränkesirup: 4,99 € für eine Flasche, die für 9 Liter reicht, was 0,55 € pro Liter Sirup ergibt.
  • Befüllung eines Kohlensäure-Zylinders: 5,50 €, ausreichend für etwa 60 Liter Sprudelwasser, was 0,09 € pro Liter kostet.
  • Die Anschaffungskosten des Sprudlers: Bei einem einmaligen Kaufpreis von 50 € und einer geschätzten Nutzung von 2.500 Litern beträgt der Anteil der Kosten etwa 0,02 € pro Liter.
Insgesamt ergeben sich so etwa 0,662 € pro Liter, was eine Ersparnis von mehr als der Hälfte im Vergleich zu Marken-Cola bedeutet.

Vergleich mit Discounter-Produkten

Die vorherige Beispielrechnung bezog sich auf Marken-Cola. Bei Verwendung von Discounter-Getränkesirup, der günstiger ist und ebenfalls gute Qualität bietet, können die Kosten noch weiter gesenkt werden.

Eine 1,5-Liter-Flasche Discounter-Cola kostet 0,65 € zuzüglich Pfand, was einem Literpreis von etwa 0,43 € entspricht (0,65 € / 1.500 ml * 1.000 ml).

Bei der Nutzung eines Kohlensäure-Sprudlers fallen folgende Kosten an:
  • Leitungswasser: etwa 0,2 Cent pro Liter.
  • Discounter-Getränkesirup: 2,79 € für eine Flasche, die für 12 Liter reicht, was 0,233 € pro Liter Sirup ergibt.
  • Befüllung des Kohlensäure-Zylinders: 5,50 €, ausreichend für etwa 60 Liter Sprudelwasser, was 0,09 € pro Liter kostet.
  • Die Anschaffungskosten des Sprudlers: etwa 0,02 € pro Liter.
Addiert man diese Kosten, ergibt sich ein Preis von etwa 0,345 € pro Liter. Das bedeutet, dass man im Vergleich zum Kauf von Discounter-Cola rund 20 % spart.

Fazit

Die bisherigen Berechnungen basieren auf Normalpreisen. Getränkesirup kann häufig auch in Aktionen und Angeboten zu reduzierten Preisen erworben werden.

Ich bevorzuge einen Markensirup, der normalerweise 4,99 € kostet, aber aktuell im Angebot und mit einem Coupon für nur 2,79 € erhältlich ist. Bei dieser Rechnung komme ich auf einen Preis von nur 0,422 € pro Liter im Vergleich zu 1,11 € für die gleiche Marken-Cola, was eine erhebliche Ersparnis bedeutet.

Insgesamt habe ich einen sehr positiven Eindruck von meinem Kohlensäure-Sprudler gewonnen. Der große Vorteil liegt darin, dass ich Zugang zu hochwertigem Trinkwasser habe, das sowohl mit als auch ohne Getränkesirup gut schmeckt. In Regionen mit weniger gutem Trinkwasser kann ich leider keine Erfahrungswerte liefern.

Der Kohlensäure-Sprudler spart zudem das Schleppen von Flaschen und sorgt dafür, dass stets ein Vorrat zu Hause ist. Ich empfehle, sich einen zweiten Kohlensäure-Zylinder anzuschaffen, um bei Leerung des ersten am Wochenende einen Ersatz vorrätig zu haben. Das Befüllen und der Austausch der Zylinder funktionieren mittlerweile problemlos, auch in kleinen Supermärkten.

Nachteile fallen mir auf Anhieb keine ein, außer dass es sinnvoll ist, sich gut mit dem Lieblings-Getränkesirup einzudecken. Gelegentlich sind bestimmte Sirups nicht verfügbar, daher nutze ich gerne Sonderaktionen, um mehrere Flaschen auf einmal zu kaufen. Ein wenig Planung kann hier Geld sparen.

Zusammenfassend ist der Kohlensäure-Sprudler eine ausgezeichnete Alternative zu teuren Softdrinks, vorausgesetzt, man hat Zugang zu gutem Trinkwasser. Das System ist einfach zu handhaben und man gewöhnt sich schnell daran. Es lohnt sich auf jeden Fall, es auszuprobieren und sich selbst davon zu überzeugen.

15.09.2024, Maik Schwertle


13.09.2024

Was bringen E-Roller in den Städten? Eine Bilanz nach einigen Jahren


Vor fünf Jahren habe ich meinen ersten Artikel über E-Roller geschrieben und sie damals als "Fortbewegungsmittel der faulen Leute" bezeichnet. Diese Meinung hat sich bis heute nicht geändert, und die Realität auf unseren Straßen bestätigt meinen Eindruck. In diesem Artikel möchte ich eine Bilanz ziehen, was E-Roller wirklich bringen und welche Probleme mit ihrer Nutzung in Städten wie Gütersloh verbunden sind.

E-Roller in der Praxis: Vom Mietobjekt zum Privatbesitz

Anfangs waren E-Roller vor allem als Mietfahrzeuge auf den Straßen zu sehen. In den letzten Jahren hat sich das Bild jedoch geändert: Immer mehr Menschen kaufen sich privat einen E-Roller, da die Preise durch günstige Importe gesunken sind. In Städten wie Gütersloh gehören sie mittlerweile zum Straßenbild – vor allem bei jüngeren Menschen. Doch mit der zunehmenden Verbreitung kommen auch Probleme ans Licht, insbesondere in Bezug auf die Verkehrssicherheit.

Mangelnde Verkehrserziehung und Aufsicht

Es fällt auf, dass viele E-Roller-Fahrer – vor allem junge Menschen und Jugendliche – sich kaum an die Verkehrsregeln halten. Sie fahren auf der falschen Straßenseite, zu zweit auf einem Roller oder ignorieren Straßenschilder. Die mangelnde Verkehrserziehung wirft Fragen zur Aufsichtspflicht der Eltern auf. Es gibt sicherlich Eltern, die ihre Kinder verantwortungsbewusst erziehen, aber oft sieht es so aus, als fehle es an grundlegenden Verkehrskompetenzen. Eine wirksame Kontrolle durch die Polizei findet leider selten statt, was zu einer Kultur der Regelverletzungen beiträgt.

Die unterschätzte Gefahr im Straßenverkehr

Die Missachtung der Verkehrsregeln durch E-Roller-Fahrer kann gefährlich werden. Ein Beispiel aus meinem eigenen Erleben: Fast wäre ich mit einer E-Roller-Fahrerin kollidiert, die auf dem Fußgängerweg Vorfahrt beanspruchte. Zwar sind 15 km/h nicht besonders schnell, aber selbst bei dieser Geschwindigkeit kann es zu schweren Verletzungen kommen – besonders für körperlich eingeschränkte Personen. Hinzu kommt, dass viele Fahrer während der Fahrt Kopfhörer tragen oder sogar ihr Smartphone bedienen. Diese Unachtsamkeit im Straßenverkehr ist besorgniserregend und erhöht das Unfallrisiko erheblich.

E-Roller als Symbol der Bequemlichkeit

E-Roller wurden einst als umweltfreundliche Alternative und praktische Lösung für kurze Strecken beworben. Doch in der Realität scheint der Nutzen begrenzt. Gerade bei jungen Menschen fällt auf, dass viele E-Roller nutzen, um sehr kurze Distanzen zurückzulegen – Strecken, die man leicht zu Fuß oder mit dem Fahrrad bewältigen könnte. Ein aktiver Lebensstil wird durch die Bequemlichkeit des E-Rollers oft vernachlässigt. Warum sich körperlich betätigen, wenn man für den Weg zum Supermarkt den Roller nehmen kann?

Vergleich zu früher: Der Moped-Führerschein als Maßstab

In meiner Schulzeit war es populär, nach bestandener Prüfung mit einem Moped zur Schule zu fahren. Ein entscheidender Unterschied zu den heutigen E-Rollern: Für ein Moped war ein Führerschein erforderlich. Dieser zwang junge Fahrer, sich mit den Verkehrsregeln auseinanderzusetzen. Bei E-Rollern fehlt diese Hürde, und es stellt sich die Frage, wie viele der heutigen Fahrer eine solche Prüfung überhaupt bestehen würden. Ein "Führerschein light" könnte hier Abhilfe schaffen – eine einfache Schulung zu Verkehrssicherheit und -regeln.

Wo bleibt der tatsächliche Nutzen?

Es gibt sicherlich sinnvolle Einsatzmöglichkeiten für E-Roller, etwa für die "letzte Meile" vom Bahnhof zur Arbeitsstelle. Doch diese sinnvollen Anwendungen gehen oft in der allgemeinen Bequemlichkeit unter. Viele Nutzer scheinen sich keine Gedanken über die ökologischen und wirtschaftlichen Kosten der Roller zu machen, obwohl die Rohstoffgewinnung für Motoren und Akkus problematisch sein kann. Das Argument, man handle umweltfreundlich, weil man auf den Bus verzichtet, überzeugt nur selten.

Probleme mit Leih-E-Rollern und deren Nutzung

Ein weiteres Problem sind die Leih-E-Roller, die oft wahllos abgestellt werden und andere Verkehrsteilnehmer behindern. Das mutwillige Entsorgen von Rollern in Seen oder Flüsse ist ein weiteres Ärgernis, das härtere Strafen erfordert. Auch das Missachten von Verkehrsregeln sollte stärker sanktioniert werden – bloße Ermahnungen scheinen wenig Wirkung zu zeigen.

Fazit: Zeit für mehr Verantwortung und klare Regeln

Nach fünf Jahren E-Roller bleibt mein Urteil skeptisch. Der potenzielle Nutzen wird häufig durch Bequemlichkeit und mangelnde Rücksichtnahme der Nutzer untergraben. Um die Sicherheit im Straßenverkehr zu gewährleisten und die tatsächlichen Vorteile von E-Rollern herauszustellen, sind strengere Kontrollen, eine bessere Verkehrserziehung und möglicherweise ein einfacher Führerschein erforderlich. Es bleibt abzuwarten, ob und wie sich die Situation in den nächsten Jahren entwickelt.

13.09.2024, Maik Schwertle

18.08.2024

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