18.07.2024

Sicherheit und Ordnung in einer Pension: Ein Leitfaden (Teil 3)

In den ersten beiden Teilen dieser Serie haben wir die Themen Videoüberwachung und Hausordnung beleuchtet. Jetzt geht es um die Kaution, die beim Mieten eines Zimmers in einer Pension hinterlegt werden kann. Diese Praxis ist nicht überall verbreitet, bietet jedoch klare Vorteile für bestimmte Zielgruppen.

Während die Hinterlegung einer Kaution bei der Anmietung einer Wohnung üblich ist, ist sie bei der Miete eines Pensionszimmers noch relativ selten und sollte nicht bei jedem Gast erhoben werden. Eine Kaution kann aber sinnvoll sein, um sich gegen mögliche Schäden abzusichern.

Erfahrungen zeigen, dass manche Gäste während ihres Aufenthalts nachlässig werden können. Beispielsweise könnte die Einrichtung im Zimmer beschädigt oder die Gemeinschaftsküche verschmutzt werden. Solche Vorfälle verdeutlichen die Notwendigkeit, als Pensionsbetreiber eine finanzielle Absicherung zu haben. Eine Kaution kann dabei helfen, zumindest einen Teil der entstehenden Kosten zu decken. Auch wenn sie manchmal nicht ausreicht, um den gesamten Schaden zu ersetzen, bietet sie dennoch eine grundlegende Absicherung.

Für welche Zielgruppen ist die Kaution besonders relevant? Basierend auf meinen Erfahrungen sind es vor allem Gäste, die länger als einen Monat bleiben. Diese werden im Laufe der Zeit nachlässiger. Ein weiterer Zusammenhang besteht oft mit Leiharbeiter-Firmen, die Mitarbeiter beschäftigen, die zum ersten Mal in Deutschland sind und bestimmte Regeln, wie die Mülltrennung, nicht kennen. Verstöße gegen solche Regeln können zu Strafzahlungen führen, die dann von der Kaution abgezogen werden können. Dies muss natürlich im Einklang mit der Hausordnung und den darin festgelegten Strafzahlungen stehen, wie bereits im vorherigen Artikel beschrieben.

Wie erklärt man einem potenziellen Mieter am besten, dass man eine Kaution erhebt? Man sollte damit offen und realistisch umgehen. Wenn beispielsweise eine Leiharbeiter-Firma Zimmer für ihre Mitarbeiter anfragt, sollte man klar kommunizieren, dass eine Kaution erhoben wird, um sich gegen Schäden und Verstöße abzusichern. Vernünftige Leiharbeiter-Firmen werden damit kein Problem haben, da ihnen eine gesunde Geschäftsbeziehung wichtig ist. Leider gibt es Gäste, die sich nicht an die Hausordnung halten und Schäden verursachen – eine traurige Realität im Gewerbe von Pensionen und Hotels. Es ist daher wichtig, dies den Mietern vernünftig und realistisch zu erläutern. Die eigenen Erfahrungen sollten dabei helfen, bei welcher Zielgruppe die Kaution Anwendung finden soll. Manche Zielgruppen sind von Pension zu Pension ähnlich, es gibt aber auch örtliche Unterschiede. Daher ist es wichtig, die Kaution dort zu erheben, wo sie eine gute Absicherung bietet.

Ein zentraler Aspekt des Themas ist die Höhe der Kaution. Eine genaue Angabe dazu kann ich nicht machen, da dazu mehr Daten erforderlich wären. Nach Gesprächen mit zahlreichen Gästen und anderen Pensionsbetreibern würde ich eine Kautionshöhe zwischen 150 Euro und 400 Euro pro Person/Bett empfehlen. Dies hängt natürlich auch von der Ausstattung des Zimmers ab. Es kann zudem hilfreich sein, sich bei örtlichen Mitbewerbern zu erkundigen, ob und in welcher Höhe sie Kautionen erheben. So kann man sich an diesen Werten orientieren.

Generell halte ich es für wichtig, in solchen Themen auch mit Mitbewerbern örtlich zusammenzuarbeiten. Ein Erfahrungsaustausch kann helfen, Probleme mit bestimmten Zielgruppen zu identifizieren und Lösungen zu finden. Man kann auch die Zusammenarbeit mit bestimmten Firmen besprechen, die Zimmer für ihre Mitarbeiter mieten. Es gibt leider Firmen, die bei mehreren Pensionen anfragen und sich das beste Angebot heraussuchen, oft das mit den geringsten Sicherungskosten wie einer Kaution. In solchen Fällen sollte man sich örtlich anpassen und mit anderen Pensionen kooperieren.

18.07.2024, Maik Schwertle

14.07.2024

Sicherheit und Ordnung in einer Pension: Ein Leitfaden (Teil 2)

Im ersten Teil dieser Artikelserie sind wir auf grundlegende Aspekte der Sicherheit in einer Pension mit Videoüberwachung eingegangen. Nun widmen wir uns der Hausordnung und deren Umsetzung, die entscheidend für einen reibungslosen und harmonischen Aufenthalt aller Gäste ist.

Wozu ist eine Hausordnung in einer Pension nützlich?

Eine Hausordnung gewährleistet Ordnung und Harmonie in einer Pension. Die spezifischen Inhalte variieren je nach Art der Pension und der Hauptzielgruppe. In einer familiären Pension genügt eine allgemeine Hausordnung, die grundlegende Regeln für das Zusammenleben festlegt. In einer Pension, die überwiegend von internationalen Leiharbeitern besucht wird, sollte die Hausordnung detaillierter sein, um Missverständnisse zu vermeiden.

Was sollte in einer Hausordnung aufgeführt sein?

Eine Hausordnung sollte grundlegende Punkte wie Nachtruhe, Sauberkeit in der Gemeinschaftsküche, Verhaltensregeln für das Zusammenleben und die Nutzung von Gemeinschaftseinrichtungen enthalten. Zusätzlich sollten kulturelle Unterschiede berücksichtigt werden, beispielsweise bei der Nutzung von Badezimmern und Toiletten sowie bei der Mülltrennung. Diese spezifischen Regelungen sind entscheidend, um ein harmonisches Zusammenleben sicherzustellen.

Wie sollte man vorgehen, wenn gegen die Hausordnung verstoßen wird?

Bei Verstößen, wie etwa Lärmbelästigung während der Nachtruhe, gibt es verschiedene Reaktionsmöglichkeiten. In familiären Pensionen sind eine Ermahnung und ein persönliches Gespräch oft ausreichend. In Pensionen mit überwiegend internationalen Leiharbeitern können Geldstrafen ein wirksames Mittel sein, um Regelverstöße zu ahnden und die Einhaltung der Hausordnung sicherzustellen.

Wo sollte die Hausordnung zur Einsicht ausgelegt sein?

Die Hausordnung sollte in gedruckter Form stets vor Ort zugänglich sein, beispielsweise in der Gemeinschaftsküche. Zudem kann sie online verfügbar gemacht werden, sodass Gäste sie jederzeit über ihr Smartphone oder Laptop einsehen können. Für Gäste von Leiharbeiter-Firmen, deren Aufenthalt oft vertraglich geregelt ist, empfiehlt es sich, die Hausordnung als Bestandteil des Vertrages oder in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) festzuhalten. Dies gewährleistet eine rechtliche Absicherung im Falle von Schäden oder Regelverstößen.

Fazit

Eine klar formulierte Hausordnung, ob allgemein oder detailliert, ist unerlässlich. Sie bietet den Gästen klare Verhaltensrichtlinien und fördert eine geordnete Atmosphäre, die allen zugutekommt. Falls Strafzahlungen vorgesehen sind, sollten diese im Vertrag vermerkt werden. Verstöße gegen die Hausordnung müssen konsequent geahndet werden, sei es durch Ermahnungen, Geldstrafen oder im Extremfall durch den Ausschluss des Gastes. Eine gut umgesetzte Hausordnung trägt maßgeblich zu einem harmonischen und angenehmen Aufenthalt in der Pension bei.

14.07.2024, Maik Schwertle

29.05.2024

Fahrradweg-Schilder: Eindrücke aus meiner Perspektive

Vor einigen Wochen habe ich Fotos von Fahrradweg-Schildern gemacht und diese nun öffentlich gestellt. Als begeisterter Radfahrer stört es mich, dass auf vielen Fahrradwegen im Umkreis von Gütersloh häufig Glasscherben liegen, was oft zu platten Reifen führt.

Dieses Problem existiert nicht nur hier, sondern auch in vielen anderen Städten. Trotz dieser Unannehmlichkeit bleibe ich ein aktiver Radfahrer und habe die Aufnahmen von Fahrradweg-Schildern gemacht. Ich hoffe, dass die Bilder gefallen.







29.05.2024, Maik Schwertle




26.05.2024

Sicherheit und Ordnung in einer Pension: Ein Leitfaden (Teil 1)

Vor einiger Zeit habe ich einen Artikel über das Thema Pension und WLAN geschrieben, der auf großes Interesse gestoßen ist. Nun möchte ich mich der wichtigen Thematik Sicherheit und Ordnung in einer Pension widmen. Obwohl ich selbst keine eigene Pension betreibe, stehe ich in engem Austausch mit meinem Vermieter und guten Freund, der eine Pension führt. Gemeinsam beraten wir uns regelmäßig, um effektive Lösungen für auftretende Probleme zu finden. Meine Vorschläge und Ideen basieren daher auf wertvollen Erfahrungswerten, die ich aus dieser Zusammenarbeit gewonnen habe.

In den letzten fünf Jahren hat sich das Konzept einer Pension erheblich gewandelt. Es ist heute wichtiger denn je, den gewünschten Kundenstamm klar zu definieren. Früher boten Pensionen im mittleren Preissegment eine breite Gästemischung – von jungen Singles auf Wochenend-Städtetrips, über Vertreter verschiedener Branchen mit Terminen vor Ort, bis hin zu Familien mit Kindern. Heutzutage sehe ich eine klare Aufteilung in zwei Kategorien: Pensionen für Familien und Privatgäste sowie Pensionen für beruflich reisende Gäste wie Gastarbeiter, Monteure und Vertreter.

Für beide Kategorien kann ich eine Maßnahme empfehlen, die sowohl zur Sicherheit als auch zur Ordnung beiträgt: die Videoüberwachung. Diese kennt man normalerweise eher aus Supermärkten als aus Pensionen. Wichtig ist dabei, dass nur die Gemeinschaftsräume wie Küche und Flur sowie die Außenbereiche wie der Parkplatz und die Grundstücksflächen der Pension überwacht werden. Die gebuchten Zimmer, ebenso wie Badezimmer und Toiletten, dürfen selbstverständlich nicht überwacht werden.

Welche Nutzen bringt die Videoüberwachung?

Der Nutzen der Videoüberwachung hängt stark vom Anwendungsfall und der Art der Gäste in der Pension ab. Ein Beispiel kann dies besser verdeutlichen:

Überwachung in der Küche: Hier möchte ich auf die beiden Kategorien zurückgreifen, die ich anfangs erwähnt habe. Bei Gästen, die hauptsächlich aus Familien und Privatpersonen bestehen, reicht eine einfache Überwachung aus. Diese Gäste bringen in der Regel ein verantwortungsbewusstes Verhalten mit und werden kaum Probleme verursachen, wie etwa den Diebstahl von Lebensmitteln aus dem Kühlschrank.

Bei Gästen aus dem Bereich der Leiharbeiter und Gastarbeiter könnte es jedoch sinnvoll sein, die Überwachung mit mehreren Kameras vorzunehmen. So könnte man beispielsweise den Bereich der Kühlschränke und den Bereich der Müllentsorgung (Stichwort Abfalltrennung) überwachen, um potenziellen Problemen vorzubeugen.

Es ist mir wichtig zu betonen, dass dies keinesfalls eine generelle Vorverurteilung von Leiharbeitern und Gastarbeitern sein soll. Verschiedene Personen, die in einer Pension für beruflich reisende Gäste waren, können jedoch bestätigen, dass es gelegentlich zu Problemen kommen kann. Dazu gehören unter anderem eine nicht funktionierende Abfalltrennung oder eine verschmutzte Küche. Als Betreiber einer Pension möchte man natürlich den Verursacher des Problems finden, um den anderen Gästen einen angenehmen Aufenthalt zu gewährleisten.

Aus diesem Grund kann eine erweiterte Überwachung mit mehreren Kameras notwendig sein. Es ist jedoch sehr wichtig, dass überall in den Gebäuden und auf dem Grundstück der Pension auf die Videoüberwachung hingewiesen wird, damit die Gäste darüber informiert sind. Dies ist gesetzlich vorgeschrieben. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, dies umzusetzen: Man kann Schilder bestellen, die auf die Videoüberwachung hinweisen, oder diese auch selbst ausdrucken.

Wo sollten die Kameras zur Überwachung angebracht werden?

Wie bereits erwähnt, sollte die Überwachung in den Gemeinschaftsräumen erfolgen, also beispielsweise in der Küche, den Fluren der Pension, den Eingangsbereichen und den Außenbereichen wie dem Parkplatz. Die genauen Standorte hängen von den spezifischen Räumlichkeiten der jeweiligen Pension ab und davon, wie effektiv die Videoüberwachung genutzt werden kann. Es ist dabei wichtig sicherzustellen, dass die Kameras keine privaten Bereiche einsehen. Beispielsweise sollte eine Kamera, die den Flur überwacht, so ausgerichtet sein, dass keine Einblicke in die vermieteten Zimmer möglich sind. Oftmals kann man dies durch Einstellungen in der Software des Kamera-Systems erreichen, indem private Bereiche nicht aufgezeichnet oder verpixelt werden.

Man muss auch darauf achten, wo sich im Gebäude Steckdosen befinden, da die meisten Kameras Strom benötigen. Es gibt jedoch auch Kamerasysteme, bei denen die Stromversorgung über das Netzwerkkabel erfolgt (Power over Ethernet, PoE). Welche Option besser geeignet ist, hängt vom jeweiligen Anwendungsfall ab.

Welches Kamera-System sollte man nutzen?

Der Markt für Videoüberwachung ist breit gefächert und bietet verschiedene Systeme. Daher empfehle ich, sich vor Ort von einer Fachfirma beraten zu lassen. Die örtlichen und baulichen Gegebenheiten spielen eine wichtige Rolle bei der Auswahl des passenden Systems, und eine Fachfirma kann den jeweiligen Anwendungsfall besser beurteilen. Aus meiner Erfahrung heraus kann ich zu WLAN-Kamerasystemen raten. Wenn es die baulichen Gegebenheiten zulassen, sind auch Systeme, bei denen die Übertragung über Netzwerkkabel erfolgt, eine gute Option. Die Aufzeichnung sollte auf einem Recorder erfolgen; von Cloud-Lösungen rate ich ab.

Ich habe WLAN-Kamerasysteme verwendet, die über ein separates WLAN-Netz die Übertragung zum Recorder sicherstellen. Je nach baulichen Gegebenheiten und der Anzahl der Kameras kann es notwendig sein, mehrere Recorder zu nutzen. Zwar haben die Kameras heutzutage eine gute WLAN-Reichweite, jedoch ist diese auch begrenzt. In meinen Beispielinstallationen habe ich Recorder mit jeweils einer 2 TB Festplatte verbaut, die sich an verschiedenen Standorten in den Gebäuden befinden. Je nach System und Recorder können bis zu 16 Kameras pro Recorder gleichzeitig aufgenommen werden. In meinem Fall haben 8-Kanal-Recorder ausgereicht. Ein wesentlicher Vorteil gegenüber Cloud-Systemen ist, dass die Aufzeichnung auch bei einem Internetausfall fortgesetzt wird, da die Kameras keinen ständigen Internetzugang benötigen.

Aber natürlich besteht auch die Möglichkeit, dass man über das Internet auf die Kameras zugreifen kann, wenn man beispielsweise nicht selbst vor Ort ist. Da lassen sich über die Software des jeweiligen Systems, verschiedene Zugriffe einrichten. Auch sind natürlich Alarmmeldungen möglich, welche man auf dem Smartphone erhält. Da kommt es immer auf das jeweilige Systems des Herstellers an, welche Zugriffe und Optionen gibt.

Die Anschaffungskosten können je nach System, Kamera und Optionen stark variieren. In meinem Beispielfall wurde Hardware aus dem mittleren Preissegment verwendet. Eine typische Outdoor-Kamera kostet etwa 90 bis 130 Euro, eine Indoor-Kamera etwa 60 bis 90 Euro. Die Kosten für einen Recorder liegen bei etwa 100 bis 130 Euro, und eine 2 TB Festplatte kostet zwischen 50 und 80 Euro. Diese Preise dienen als aktuelle Beispiele.

Eine genaue Preisschätzung kann ich nicht geben, da die Preise je nach Hersteller und Qualität variieren. Angenommen, man möchte ein System mit zwei Outdoor-Kameras und zwei Indoor-Kameras, inklusive einem Recorder und einer 2 TB Festplatte, und die Übertragung soll via WLAN erfolgen, muss man etwa mit 500 Euro Anschaffungskosten für die Hardware rechnen. Dieses System benötigt keinen ständigen Internetzugriff und die Aufzeichnung sowie Sicherung erfolgen lokal auf dem Recorder.

Fazit: Eine Videoüberwachung kann viele Vorteile bieten, indem sie einen allgemeinen Überblick ermöglicht. Pensionsbetreiber wissen, dass sich nicht alle Gäste an die Regeln halten, wie etwa vernünftige Abfalltrennung, Lärmschutz oder allgemeines Benehmen. Um solche Problemfälle schnell klären zu können, sind Beweisaufnahmen sehr hilfreich. Aus meinen Erfahrungen kann ich sagen, dass die Aufnahmen bereits mehrfach nützlich waren, sei es um einen Diebstahl nachzuweisen oder um einen Gast auf Regelverstöße, wie die Missachtung der Abfalltrennung, hinzuweisen.

Im nächsten Teil der Artikelserie werde ich auf das Thema Hausordnung für Gäste eingehen.

26.05.2024, Maik Schwertle

14.04.2024

Innovative Grafiken: Smartphone-Energieverbrauch kreativ visualisiert

In Anbetracht der Thematik des Smartphone-Energieverbrauchs habe ich eine Reihe von Grafiken entwickelt, die nicht nur ästhetisch ansprechend sind, sondern auch als vielseitige Layouts für verschiedenste Angebote dienen.

Die Farbpalette der Grafiken wurde bewusst einfach, aber dennoch wirkungsvoll gewählt, um maximale Aufmerksamkeit zu erregen. Einige Grafiken enthalten zudem intuitiv verständliche Symbole wie Batterieanzeigen oder Prozentbalken, um ihre Botschaft zu verstärken.

Die Grafiken sind bequem auf der Plattform 123rf.com verfügbar und bieten eine ideale Möglichkeit, Stil und Substanz zu vereinen, um die wichtigsten Aspekte bewussten Energieverbrauchs herauszustellen.









14.04.2024, Maik Schwertle


16.02.2024

Hin und Her: Die Notwendigkeit klarer Beschriftungen an Haltestellen in Weißwasser und Umgebung

Bei meinem letzten Besuch in meiner alten Heimat ist mir erneut aufgefallen, dass die Beschilderung für den öffentlichen Nahverkehr unzureichend ist, insbesondere in Weißwasser und den umliegenden Dörfern und Gemeinden. Die Qualität der Beschriftungen lässt an vielen Stellen zu wünschen übrig. Es ist zwar erfreulich, dass ein neuer Fahrplan umgesetzt wurde, der den Bewohnern erleichtert, von den umliegenden Dörfern nach Weißwasser und weiter zu anderen Orten zu gelangen, besonders für diejenigen, die auf den öffentlichen Nahverkehr angewiesen sind. Doch ein guter Fahrplan allein reicht nicht aus, wenn nicht klar erkennbar ist, an welcher Haltestelle welcher Bus abfährt.

In der Abbildung für diesen Artikel habe ich die Haltestellen am Krankenhaus Weißwasser fotografiert. Dabei ist deutlich zu erkennen, dass die Beschriftungen an den Schildern nicht informativ und teilweise veraltet sind. Dies halte ich für äußerst bedauerlich, da eine klare Beschriftung an den Haltestellenschildern selbstverständlich sein sollte. Ob die Verantwortung hierbei ausschließlich beim zuständigen Verkehrsbetrieb oder auch bei der Stadtverwaltung liegt, ist mir nicht bekannt. Dennoch sollten die Verantwortlichen sich diesem Problem bewusst werden und entsprechend handeln.

Die aktuellen Schilder scheinen optisch noch in Ordnung zu sein und könnten daher wiederverwendet werden. Es wäre lediglich erforderlich, die alte Beschriftung vollständig zu entfernen, die Schilder gründlich zu reinigen und anschließend ansprechend neu zu beschriften oder zu folieren. Es gibt Unternehmen in Weißwasser und Umgebung, die diese Arbeiten ausführen können. Das Problem betrifft nicht nur die Haltestellen am Krankenhaus Weißwasser, sondern auch viele andere Haltestellen in Weißwasser und der Umgebung, einschließlich angrenzender Dörfer im Umkreis von ca. 15 km. Möglicherweise können die Stadt und die Dörfer das Problem gemeinsam angehen und lösen. Eine vernünftige Beschriftung an den Haltestellenschildern würde nicht nur die Bewohner, sondern auch Touristen erfreuen, die die Stadt und die Dörfer besuchen.

16.02.2024, Maik Schwertle

12.01.2024

Extreme Glätte auf den Fuß- und Radwegen in Gütersloh

In der heutigen Nacht ist Blitzeis zu erwarten, teilweise ist es bereits vorhanden. Wer frühmorgens unterwegs ist und sich zu Fuß und/oder mit dem Fahrrad fortbewegt, sollte die Bedingungen der Wege besonders im Auge behalten. Gestern Abend, als ich von der Innenstadt in Richtung Spexard (Verler Straße) zu Fuß unterwegs war, stellte ich fest, dass einige Fußwege aufgrund von Blitzeis kaum begehbar waren. Die Vielzahl an verschiedenen Belägen auf den Fußgängerwegen, darunter verschiedene Pflastersteine und Teer, macht es schwierig, im Voraus die genaue Glätte einzuschätzen. Daher ist es ratsam, zusätzliche Zeit für den Weg einzuplanen.

Bedauerlicherweise fiel mir auf, dass kaum gestreut worden war auf den Fuß- und Radwegen – hier besteht dringender Nachholbedarf! Die erhöhte Sturzgefahr aufgrund der schlechten Einschätzbarkeit der Glätte im Voraus war offensichtlich. Zusätzlich zur Glätte stellt die Abschaltung der Straßenbeleuchtung auf der Verler Straße ab 0 Uhr eine zusätzliche Gefahr dar, da die Strecke dann unbeleuchtet ist. Bitte seien Sie heute besonders vorsichtig, wenn Sie die Fuß- und Radwege nutzen!

12.01.2024, Maik Schwertle

20.10.2023

Kabellose Kreativität: Tipps und Ideen für Ihren WLAN-Namen

Ob Sie ein Café betreiben, ein Netzwerk für Gäste zu Hause einrichten oder einfach nur nach einem lustigen WLAN-Namen suchen, die Wahl des richtigen Namens ist entscheidend. In diesem Artikel finden Sie kreative Ideen und praktische Tipps, um Ihr WLAN-Netzwerk einzigartig zu gestalten.

Die Auswahl des optimalen WLAN-Namens kann eine knifflige Angelegenheit sein, ganz gleich, ob es sich um Ihr privates Heimnetzwerk oder Ihr geschäftliches WLAN handelt. Der Name sollte idealerweise einen Bezug zu der Umgebung oder dem Kontext haben. Zum Beispiel sollte der WLAN-Name in einer Pension direkt auf die Pension hinweisen. Um Ihnen die Wahl zu erleichtern, habe ich verschiedene Namensvorschläge nach Themen kategorisiert, die Sie nach Belieben anpassen können.

Lassen Sie uns mit dem Thema Pensionen und dem WLAN-Namen beginnen. Im Folgenden finden Sie einige kreative Vorschläge. Bitte beachten Sie, dass ich den Platzhalternamen "Müller" verwendet habe, der selbstverständlich durch den tatsächlichen Namen der Pension ersetzt werden sollte:

• GastfreundlichesNetz

• GastnetzGlobal

• GastwerkPortal

• Global Guest Hotspot

• Müller's Guest Gateway

• MüllerFerienZugang

• MüllerGastNetz

• MüllerGastZugang

• MüllerHideaway

• MüllerHotspotHub

• MüllerPensionNetzwerk

• MüllerTravelConnect

• Reisende Verbindung

Auch in Kiosken und kleinen Zeitungsläden ist es heute üblich, WLAN anzubieten. Hier sind einige Vorschläge für passende WLAN-Namen:

• Kiosk Komm-Online

• KioskConnect

• KioskConnectXpress

• KioskKommunikator

• MüllersGästeWLAN

• MüllersWiFiLounge

• MüllersWLAN-Ecke

• QuickSurfLounge

• SpätisOnlineZone

• SpätisSurfspielplatz

• SpätisSurfSpot

Vielleicht betreiben Sie ein Gäste-WLAN-Netzwerk zu Hause und möchten einen kreativen Namen dafür wählen. Hier sind einige Vorschläge:

• CyberLounge

• CyberMaiK_Lounge

• DieByteBoutique

• Digitale Lounge

• DigitaleSpielwiese

• eLounge Link

• HomeCyberLounge

• Maiks Cyber-Zone

• Netzboutique

• Surf-Lounge

• Surf-Spielplatz

Falls Sie einen unauffälligen WLAN-Namen bevorzugen, könnten Sie sich für einen fiktiven Router-Namen entscheiden. Hier sind einige Beispiele:

• ByteSync NetX 5000

• CloudPulseLink ProX

• CyberGlide SystemsNetBlaze 9000

• CyberNex X1 Turbo

• CyberNexWave X2

• CyNex CyberStream X1

• NovaDynamics NetBlaze ProX

• NovaTech DynamicsSyncBlaze 4K

Oder Sie entscheiden sich für weniger auffällige, aber dennoch passende Namen, die nicht direkt auf einen Router hinweisen:

• AccessLine_063

• DiscreetConnect_141

• DiskretWiFi_14

• Heimfunk_29

• Heimnetz_03

• HomeConnect_297

• HomeLink_296

• Kabellos_27

• LANVerbindung_18

• LocalNetwork_181

• MyHomeLink_2960

• SilentNetworkZone_1810

Von unauffälligen zu humorvollen und auffälligen WLAN-Namen: Hier sind einige unterhaltsame Optionen zur Auswahl:

• CyberGlideAmor

• DigitalesGästeSurfparadies

• GastnetzGlobal Génial

• Globales Gast-Hotspot Luxe

• HomeSweetWiFi

• KabelloseLeidenschaft

• La CyberLounge Élégante

• SilentNetworkPartySpot

• SilentNetworkZone Pioneers

• Surf-Rendezvous

• Surf-Spielplatz SpeedZone

Ich hoffe, diese Vorschläge haben Ihnen bei der Wahl eines neuen WLAN-Namens geholfen. In Zukunft plane ich, weitere Artikel zu diesem Thema zu veröffentlichen.

18.10.2023

Internet-Ready: So rüsten Sie Ihre Pension mit WLAN aus

 

Als Betreiber einer Pension ist es heutzutage selbstverständlich, dass man seinen Gästen Internetzugang bietet, da dies zu einem gängigen Standard geworden ist. Die Frage, die sich stellt, lautet: Wie kann man dies auf effizienteste Weise realisieren?

Es gibt mehrere Optionen, von denen ich eine genauer erläutern möchte. In den meisten Fällen ist die Pension bereits an das Internet angeschlossen, und idealerweise besteht bereits ein entsprechender Vertrag. Dies trifft oft zu, wenn Sie Zimmer in Ihrem eigenen Wohngebäude vermieten, da Sie in der Regel bereits über einen Internetvertrag verfügen. Falls dies auf Sie zutrifft, empfiehlt es sich, die verfügbaren Geschwindigkeiten bei Ihrem Internetanbieter zu erfragen. Eventuell ist es nötig, Ihren bestehenden Internetvertrag aufzurüsten, besonders wenn Sie derzeit eine langsame Verbindung haben. Eine ausreichende Bandbreite ist entscheidend, insbesondere wenn mehrere Personen gleichzeitig auf das Internet zugreifen. In solchen Fällen ist eine Beratung vor Ort von Ihrem lokalen Internetanbieter empfehlenswert, da verschiedene Lösungen verfügbar sein können.

Auswahl der Hardware für Ihren Internetanschluss

Sobald Sie über eine funktionierende Internetverbindung und den entsprechenden Vertrag verfügen, stellt sich die Frage nach der geeigneten Hardware. Es gibt zahlreiche Lösungen und Hersteller zur Auswahl. Meine Empfehlung liegt bei den Produkten von AVM, insbesondere der Fritzbox-Reihe. Diese Empfehlung basiert auf ihrer Benutzerfreundlichkeit, sowohl bei der Hardware-Installation als auch bei der Einrichtung des WLAN-Netzwerks.

Falls Sie bereits einen Router aus dem Fritzbox-Sortiment verwenden, haben Sie einen guten Start gemacht. Alternativ können Sie sich auch bei Ihrem Internetanbieter erkundigen, ob Router aus der Fritzbox-Reihe angeboten werden. In vielen Fällen besteht die Möglichkeit, bei Vertragsupgrades mit Ihrem Anbieter zu verhandeln und von diesen Angeboten zu profitieren. Ihr Verhandlungsgeschick spielt hierbei eine wichtige Rolle.

Falls Sie bereits einen Router von AVM oder einem anderen Hersteller besitzen, ist es ratsam, zunächst die Reichweite des WLAN-Signals zu überprüfen. Meine Erfahrung zeigt, dass in den meisten Fällen ein WLAN-Repeater erforderlich ist, da die WLAN-Stärke allein vom Router oft nicht ausreicht. Dies hängt oft von den baulichen Gegebenheiten des Gebäudes ab, wie beispielsweise Wänden und Decken.

Wie können Sie die WLAN-Stärke am besten messen? Die einfachste Möglichkeit besteht darin, dies mit Ihrem Smartphone zu tun, indem Sie sich in das WLAN-Netzwerk Ihres Routers einloggen. Als Faustregel gilt: Wenn die WLAN-Empfangsanzeige auf Ihrem Smartphone weniger als drei Balken anzeigt, sollten Sie in der Nähe einen WLAN-Repeater installieren. Bei der Messung der WLAN-Stärke mit dem Smartphone sollten Sie dies in jedem Raum durchführen, in dem Sie Internetzugang benötigen. Denn manchmal reicht bereits eine einzige Wand aus, um die WLAN-Stärke erheblich zu beeinflussen. Daher ist es wichtig, in jedem Raum eine Überprüfung vorzunehmen.

In der beigefügten Grafik habe ich ein Beispiel dargestellt. Diese zeigt ein Gebäude mit 8 Zimmern, in dessen Mitte sich der Router für das Internet befindet. Die hellblauen Kreise in beiden Abbildungen repräsentieren die WLAN-Stärke des Routers. Wie aus der oberen Grafik ersichtlich ist, reicht die WLAN-Stärke allein vom Router nicht aus, um alle 8 Zimmer mit Internet zu versorgen. Daher sind ein oder mehrere WLAN-Repeater notwendig. In diesem Beispiel habe ich zwei WLAN-Repeater etwa in der Mitte des Weges platziert. Diese WLAN-Repeater erfassen das WLAN-Signal des Routers und senden es mit voller Leistung von ihrem Standort aus, um die Reichweite zu erweitern. In der unteren Abbildung habe ich dies mit hellgrünen Kreisen dargestellt, um zu verdeutlichen, wie weit sich das WLAN-Signal durch den Einsatz von zwei WLAN-Repeatern verstärken lässt. Mit dieser Konfiguration sind alle 8 Zimmer mit Internet versorgt.

Die Wahl der passenden WLAN-Repeater

Wenn Sie festgestellt haben, dass WLAN-Repeater erforderlich sind, ist die Auswahl der richtigen Geräte von entscheidender Bedeutung. Auf dem Markt gibt es eine Vielzahl von Modellen von verschiedenen Herstellern. Wenn Benutzerfreundlichkeit für Sie von großer Wichtigkeit ist und Sie bereits eine Fritzbox von AVM als Router verwenden, empfehle ich Ihnen, auch die WLAN-Repeater von AVM in Betracht zu ziehen. Diese zeichnen sich durch ihre herausragende Nutzerfreundlichkeit aus, da sie über eine intuitive Benutzeroberfläche verfügen, Updates direkt durchführen und Einstellungen mühelos vornehmen lassen. Die Einrichtung der AVM WLAN-Repeater gestaltet sich äußerst unkompliziert und kann von jedermann durchgeführt werden.

Die meisten AVM WLAN-Repeater sind kompakt und wurden so konzipiert, dass sie direkt in die Steckdose gesteckt werden können. Dadurch entfällt das umständliche Verlegen von Kabeln, da Sie die Repeater einfach an einer Steckdose anbringen können. Natürlich sollten Sie in Ihrem Gebäude überprüfen, ob ausreichend freie Steckdosen zur Verfügung stehen, um den/die WLAN-Repeater zu betreiben.

Die meisten AVM WLAN-Repeater unterstützen sowohl das 2,4-GHz- als auch das 5,0-GHz-WLAN und bieten meist auch Unterstützung für WiFi 6 und zumindest WiFi 5. Zudem verfügen die meisten dieser Geräte über die Mesh-Funktion, die eine zuverlässige WLAN-Signalabdeckung gewährleistet.

Obwohl es kostengünstigere Alternativen zu den AVM WLAN-Repeatern gibt, ist mein Artikel vor allem an Personen gerichtet, die eine einfache und benutzerfreundliche Lösung suchen. Selbstverständlich können Sie sich je nach Ihren individuellen Anforderungen und Vorlieben auch für WLAN-Repeater anderer Hersteller entscheiden.

Es ist wichtig zu beachten, dass die Verwendung der Mesh-Funktion bei WLAN-Repeatern in erster Linie voraussetzt, dass auch Ihr Router diese Funktion unterstützt. Nach meinem Kenntnisstand unterstützen die meisten AVM-Router, die in den letzten zwei Jahren auf den Markt gekommen sind, in der Regel die Mesh-Technologie. Dennoch empfehle ich, zur Sicherheit beim Hersteller Ihres Routers nachzufragen, ob die Mesh-Funktion unterstützt wird.

Zudem ist es möglich, mehrere WLAN-Repeater hintereinander zu schalten, insbesondere in sehr langen Gebäuden, bei denen der Router am einen Ende positioniert ist. Dies ermöglicht, das Internet-Signal bis zum anderen Ende des Gebäudes zu erweitern. Meine Erfahrung zeigt, dass problemlos bis zu vier WLAN-Repeater in Reihe geschaltet werden können, um die Reichweite zu erhöhen.

Bei Gebäuden mit mehreren Stockwerken und dem Wunsch nach Internetzugang auf allen Etagen sollten Sie ebenfalls in Betracht ziehen, dass möglicherweise mehrere WLAN-Repeater erforderlich sind. Dies liegt daran, dass einige Decken in Gebäuden das WLAN-Signal erheblich beeinflussen können. Daher ist es wichtig, diesen Aspekt bei der Planung zu berücksichtigen.

Nachdem ich in diesem Artikel bisher die Auswahl der geeigneten Hardware angesprochen habe, möchte ich nun den Schwerpunkt auf die Software legen. Dieser Aspekt hängt eng mit dem Router zusammen, den Sie verwenden. Viele Router-Hersteller bieten in ihrer Router-Software die Möglichkeit, einen sogenannten Gästezugang und Kinderschutzfunktionen einzurichten. Die Verfügbarkeit dieser beiden Funktionen ist entscheidend, da sie die Verwaltung des Internets erheblich erleichtern.

Warum sind diese Funktionen wichtig? Als Besitzer einer Pension müssen Sie sicherstellen, dass Ihre Gäste nicht versehentlich auf unangemessene Internetseiten oder Dienste zugreifen, da dies schnell zu rechtlichen Konsequenzen und erheblichen Kosten führen kann. Daher ist es von großer Bedeutung, dass Ihr Router diese Sicherheitsfunktionen unterstützt.

In diesem Artikel werde ich diese Punkte anhand eines Beispiels mit einem AVM-Router näher erläutern. In diesem Beispiel werde ich die notwendigen Anpassungen für den Einsatz eines aktuellen AVM-Routers in einer Pension erläutern. Vorausgesetzt wird, dass der Internetzugang (der Internetvertrag) bereits eingerichtet ist, und nun geht es darum, den AVM-Router für die Nutzung in einer Pension vorzubereiten.

Ein wichtiger erster Schritt besteht darin, den Gästezugang auf diesem Router einzurichten. Der Gästezugang ermöglicht die Einrichtung eines separaten WLAN-Netzwerks, das unabhängig vom Haupt-WLAN-Netzwerk des Routers arbeitet. Mit dem Gästezugang behalten Sie die Kontrolle darüber, welche Internetseiten und -dienste von den Gästen Ihrer Pension genutzt werden können, wodurch das Risiko des Zugriffs auf unerwünschte Inhalte minimiert wird. Im nächsten Abschnitt werde ich Ihnen erläutern, wie Sie diese Einstellungen vornehmen können.

In unserem Beispiel verwenden wir einen aktuellen AVM Fritzbox Router mit der Firmware Version FRITZ!OS 7.57. Um den Gastzugang einzurichten, öffnen Sie Ihren Webbrowser und geben Sie die folgende Adresse ein: http://fritz.box/

Melden Sie sich nun mit Ihren Zugangsdaten an, die Ihnen bekannt sein sollten, da Sie diese bei der erstmaligen Einrichtung des Routers festgelegt haben. Wenn es sich um einen neuen Router handelt, finden Sie die Startzugangsdaten normalerweise auf dem Router selbst.

Nachdem Sie sich erfolgreich angemeldet haben und das Hauptmenü erreicht haben, sehen Sie verschiedene Menüpunkte auf der linken Seite. Wählen Sie hier den Menüpunkt "WLAN" aus, um ein Untermenü zu öffnen, in dem Sie den Punkt "Gastzugang" auswählen.

Es erscheinen verschiedene Optionen für den Gastzugang. Um den Gastzugang zu aktivieren, setzen Sie ein Häkchen bei "Gastzugang aktiv". Darunter haben Sie die Wahl zwischen "privater WLAN-Gastzugang" und "öffentlicher WLAN-Hotspot". Hier empfehle ich, "privater WLAN-Gastzugang" zu wählen.

Weiter unten finden Sie die Einstellungen für den Gastzugang. Hier können Sie den WLAN-Namen (SSID) festlegen und ein sicheres Passwort für den Zugang einrichten. Der Name des WLAN-Gastzugangs sollte einfach sein und gleichzeitig auf die Pension hinweisen, um Gästen die Identifizierung zu erleichtern. Hier sind einige Beispiele für WLAN-Namen: "PensionOnline", "WebCheckInn", "InternetGetaway", "PensionWiFiPalace", "PensionPortalNet", "PensionWebConnect".

Das Passwort sollte sicher sein, mindestens 10 Zeichen enthalten, mindestens eine Zahl und ein Sonderzeichen beinhalten. Sie können auch Passwort-Generatoren verwenden, um ein sicheres Passwort zu erstellen. Optional können Sie das Passwort alle 3 Monate ändern.

Nachdem Sie den WLAN-Namen des Gastzugangs und das Passwort festgelegt haben, tragen Sie diese Informationen in die entsprechenden Felder ein. Der Name gehört in das Feld "Name des WLAN-Gastzugangs", das Passwort in das Feld "WLAN-Netzwerkschlüssel". Klicken Sie anschließend unten rechts auf "Übernehmen". Damit ist der WLAN-Gastzugang eingerichtet und sollte nun von WLAN-fähigen Geräten, wie Smartphones, gefunden werden. Sie können es testweise ausprobieren, sich mit dem Passwort in das WLAN des Gastzugangs einzuloggen, um sicherzustellen, dass alles funktioniert.

Die Einrichtung des WLAN-Gastzugangs ist damit erfolgreich abgeschlossen. Standardmäßig werden alle Benutzer des Gastzugangs dem "Gast"-Zugangsprofil zugewiesen, das jugendgefährdende Internetseiten blockiert, um unabsichtlichen Zugriff auf gesperrte Inhalte durch Gäste zu verhindern. Es kann jedoch vorkommen, dass einige Gäste Schwierigkeiten haben, auf bestimmte Internetdienste zuzugreifen, wie zum Beispiel bei der Verwendung von Videospielkonsolen oder Streaming-Geräten für den Fernseher über WLAN. Bitte beachten Sie, dass diese Einschränkungen aus Sicherheitsgründen bestehen und nicht geändert werden können, um die Netzwerksicherheit zu gewährleisten.

Einrichtung von WLAN Repeatern über die WPS-Taste

Nach Abschluss der grundlegenden Softwarekonfiguration bleibt nur noch die Einrichtung der WLAN-Repeater, sofern noch ausstehend. Wenn Sie die Konfiguration der Repeater bereits abgeschlossen haben, ist das kein Problem. In diesem Fall wurden die zuvor am Router vorgenommenen Einstellungen automatisch übernommen, sofern die Einrichtung über die WPS-Taste erfolgte. Im Folgenden werde ich die Schritte zur Einrichtung via WPS-Taste erläutern.

Die Verwendung von AVM Fritz Repeatern, wie im vorherigen Beispiel, ermöglicht eine unkomplizierte Einrichtung über die WPS-Taste, die in wenigen Minuten abgeschlossen werden kann. Die beigefügten Anleitungen der WLAN-Repeater erklären bereits die einfache Handhabung, dennoch möchte ich die wichtigsten Schritte kurz zusammenfassen.

Lassen Sie uns erneut das vorherige Beispiel mit dem Gebäude mit 8 Zimmern in Betracht ziehen, in dem zwei WLAN-Repeater benötigt werden. Beginnen wir damit, die beiden WLAN-Repeater aus der Verpackung zu nehmen. In der Nähe des Routers (sei es eine Fritzbox oder ein Router eines anderen Herstellers) steckt man den ersten WLAN-Repeater in eine Steckdose und wartet, bis die "Connect"-LED langsam blinkt. Nun drückt man dann einmal die "Connect"-Taste, sodass die LED schnell blinkt. Anschließend drückt man die "Connect/WPS"-Taste an der Fritzbox oder dem verwendeten Router – je nach Modell kann sie auch als "Connect" oder "WPS" gekennzeichnet sein. An der Fritzbox sollte die LED nun ebenfalls schnell blinken. Die beiden Geräte werden sich nun miteinander verbinden, dieser Vorgang kann bis zu zwei Minuten dauern. Sobald sie erfolgreich verbunden sind, hört das schnelle Blinken der LED auf. Anhand der LED-Anzeigen am WLAN-Repeater kann man die Verbindungsqualität erkennen, die in diesem Moment sehr gut sein wird, da der Router in unmittelbarer Nähe ist.

Wenn man später den WLAN-Repeater an seiner endgültigen Position in die Steckdose steckt, sollten man darauf achten, dass die Verbindungsqualität mindestens drei Balken beträgt (dies ist an den meisten AVM WLAN-Repeatern leicht abzulesen), um ein stabiles WLAN sicherzustellen. Die Einrichtung des ersten WLAN-Repeater ist somit abgeschlossen, und er kann aus der Steckdose gezogen werden. Nun nimmt man den zweiten WLAN-Repeater, steckt ihn in die Steckdose und führt die Einrichtung erneut über die WPS-Taste durch.

Die beschriebenen Schritte bieten lediglich eine knappe Zusammenfassung, da eine ausführliche Anleitung im Lieferumfang des WLAN Repeaters enthalten ist. Diese Anleitung ist leicht verständlich und führt Sie durch den Prozess. Die Einrichtung ist jedoch grundsätzlich unkompliziert und kann schnell erledigt werden. Im vorherigen Beispiel haben wir die Einrichtung von zwei WLAN Repeatern behandelt. Selbstverständlich können nach Bedarf weitere WLAN Repeater auf die gleiche Weise einrichtet werden.

Die korrekte Platzierung der WLAN Repeater ist entscheidend. Ein WLAN Repeater sollte mindestens 3 Balken auf seiner Anzeige anzeigen (bei AVM Repeatern), unabhängig davon, wie viele Repeater Sie hintereinander verwenden. Dies gilt auch für den nachfolgenden Repeater, der mindestens 3 Balken auf seiner Anzeige haben sollte, um das WLAN-Signal des vorherigen Repeaters zu empfangen und zu verstärken. Beachten Sie diese Anforderungen, um ein stabiles und zuverlässiges WLAN-Netzwerk zu gewährleisten.

Sobald die WLAN-Repeater ordnungsgemäß platziert sind, ist der WLAN-Gastzugang im gesamten Gebäude vollständig eingerichtet. Alle Einstellungen des Routers und der WLAN-Repeater können bequem über eine benutzerfreundliche Oberfläche gesteuert werden. Änderungen am Passwort des WLAN-Gastzugangs werden automatisch auf allen WLAN-Repeatern übertragen.

Um den zukünftigen Gästen Zugriffsinformationen für den WLAN-Gastzugang bereitzustellen, stehen verschiedene Optionen zur Verfügung. Eine einfache und kostengünstige Methode ist das Ausdrucken auf Papier, gefolgt von der Laminierung. Dieses laminierte Blatt kann im Flur der Pension oder in einem der Gemeinschaftsräume, wie der Küche, aufgehängt werden. Alternativ dazu können die Zugangsdaten automatisch in der Buchungsbestätigung integriert werden. Falls Sie sich für die Ausdrucksoption entscheiden, empfehlen ich die Hinzufügung eines QR-Codes. Gäste können diesen QR-Code mit ihren Smartphones und der Kamera scannen, um die Zugangsdaten ohne manuelle Eingabe sofort auf ihren Geräten zu speichern. Zahlreiche kostenfreie Online-Dienste ermöglichen die Erstellung eines QR-Codes für Ihren WLAN-Zugang. Nach der Erstellung können Sie die Grafik herunterladen und beispielsweise ausdrucken. Weitere Informationen dazu könnten zu einem späteren Zeitpunkt bereitgestellt werden.

Die Grundeinrichtung des WLAN-Gastzugangs ist nun erfolgreich abgeschlossen. Ihre Gäste können nun den WLAN-Gastzugang mithilfe der bereitgestellten Zugangsdaten nutzen. In einem zukünftigen Artikel werde ich auf weitere Funktionen und Optionen eingehen, die Sie für den WLAN-Gastzugang einrichten können. Bitte beachten Sie, dass die in diesem Beispiel beschriebenen Anleitungen auf Hardware von AVM (Fritzbox und Fritz Repeater) basieren. Selbstverständlich können auch andere Router oder WLAN-Repeater verwendet werden, wobei die Anleitungen in diesem Fall abweichen können. Möglicherweise werde ich diesen Artikel später noch ergänzen, sollten mir weitere wichtige Informationen einfallen.

18.10.2023, Maik Schwertle

Verführerische Ofen-Makkaroni: leckere überbackene Makkaroni-Blechnudeln

Willkommen zu einer neuen Rubrik in meinen Praxistipps – Kochrezepte! Hier teile ich Rezepte, die ich persönlich ausprobiert und für besonders lecker befunden habe. Unsere heutige Köstlichkeit sind überbackene Makkaroni-Blechnudeln, ein unwiderstehliches Gericht, das sowohl als herzhafte Beilage als auch als eigenständiges Hauptgericht serviert werden kann. Die Zubereitung ist ein Kinderspiel, weshalb es sich perfekt für gemütliche Abende oder WG-Kochsessions eignet.

Zutaten (für 2-3 Portionen):

- 300g-350g Makkaroni

- 3 große Eier

- 200g fein geriebener Käse

- 150 ml Milch

- Salz und Pfeffer nach Geschmack

- 100–150 g gewürfelter Kochschinken

- optional: 2 EL Tomatenmark

- frischer Schnittlauch und Zwiebeln zum Garnieren

Zubereitung:

Die Makkaroni in leicht gesalzenem Wasser vorgaren, bis sie noch leicht bissfest sind. Anschließend gut abtropfen lassen. Heize den Backofen auf 170 °C vor und fette eine Backform oder ein Blech leicht mit Butter ein.

In einer Schüssel verquirle die Eier und füge den fein geriebenen Käse hinzu. Rühre die Milch ein, bis eine geschmeidige Mischung entsteht. Würze nach Belieben mit Pfeffer und Salz. Falls du den Geschmack intensivieren möchtest, rühre das Tomatenmark unter.

Die vorgegarten Makkaroni in die vorbereitete Backform oder das Blech geben. Den fein gewürfelten Schinken gleichmäßig über die Makkaroni streuen. Die Ei-Käse-Mischung gleichmäßig über die Makkaroni und den Schinken gießen, so dass alles gut bedeckt ist.

Schiebe das Blech in den auf 170 °C vorgeheizten Ofen und backe die überbackenen Makkaroni-Blechnudeln etwa 25 - 30 Minuten lang, bis sie goldbraun und knusprig sind. Vor dem Servieren großzügig mit frischem Schnittlauch garnieren. Genieße dieses köstliche Gericht entweder als Beilage oder als eigenständige Mahlzeit. Guten Appetit!

18.10.2023, Maik Schwertle